VLN: Veranstalter berichtigt Tabellen zweier Wertungen

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Die VLN hat Korrekturen an den Tabellen vorgenommen | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Aufgrund eines Einspruches haben die Regelhüter der VLN-Langstreckenmeisterschaft die Tabellenstände zweier Wertungen nachträglich korrigiert. Betroffen sind die Produktionswagenklasse sowie die Juniortrophäe.

Dreieinhalb Wochen nach dem Finale der VLN-Langstreckenmeisterschaft haben die Organisatoren das Meisterschaftsklassement korrigiert. Aus der Berichtigung resultieren Positionsverschiebungen in der Wertung der Produktionswagen sowie der Juniortrophäe. Der Protest eines Teilnehmers, welchen die Mitteilung der Veranstaltergemeinschaft nicht namentlich erwähnt, veranlasste die Regelwächter zur Revision der Tabellenstände.

Ebenjener Wettbewerber beanstandete die zur Anwendung gebrachten Streichresultate, welche gemäß der Ausschreibung des Jahres 2019 hätten keine Berücksichtigung finden dürfen. Infolge einer „genauen Prüfung“ gestand die Veranstaltergemeinschaft in einer Stellungnahme nun eine „missverständliche Interpretation“ ein. Daher stehen nun Finn Unteroberdörster und Janis Waldow als Gewinner der Produktionswagendivision fest.

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Dahingegen bleibt die Endwertung der Juniorenklasse aufgrund eines anhängigen DMSB-Berufungsverfahren – nach einem Protest beim achten Wertungslauf auf der Nürburgring-Nordschleife – weiterhin provisorisch. „Regelwerke im Motorsport sind hochkomplex – vergleichbar mit Gesetzestexten“, begründet der VLN-Generalbevollmächtigter Ralph-Gerald Schlüter die nachträgliche Korrektur.

„Unsere Ausschreibung befindet sich Jahr für Jahr in einem stetigen Entwicklungsprozess“, erklärt Schlüter. „Es werden Neuerungen eingepflegt und Präzisierungen vorgenommen. Im Zuge dessen hat sich in den entsprechenden Paragraphen offensichtlich eine unklare Definition mit Interpretationsspielraum eingeschlichen, der wir nun mit der Korrektur der entsprechenden Wertungen Rechnung tragen.“