Austin 24: Black Falcon siegt erneut

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Black Falcon triumphierte abermals auf dem Circuit of The Americas | © Creventic

Auch in diesem Jahr hat Black Falcon die 24 Stunden von Austin zu seinen Gunsten entschieden. Damit verteidigte der Mercedes-AMG-Rennstall seinen Titel auf dem Circuit of The Americas. Herberth Motorsport musste neuerlich mit der Silbertrophäe vorliebnehmen. Car Collection Motorsport gewann die Pro-Am-Divison.

Black Falcon hat seinen Titel beim 24-Stunden-Rennen auf dem Circuit of The Americas verteidigt. Von der Poleposition losgerollt, bekleideten Ben Keating, Jeroen Bleekemolen, Felipe Fraga und Cooper MacNeil auch bei der ordnungsgemäßen Unterbrechung des zweigeteilten Wettbewerbs am Samstagabend die Führungsposition. Nach der Wiederaufnahme am Sonntag behauptete das Mercedes-AMG sodann unausgesetzt den vordersten Platz, um letzthin abermalig das Creventic-Finale zu gewinnen.

Angesichts des Erfolges in Austin war Herrenfahrer Keating durchaus zum Scherzen aufgelegt. „Das Team vertraute offenbar darauf, dass ich mit meinen alten Augen im Dunklen die Kurven noch sehen konnte“, feixte Keating nach der Wettfahrt im Interview mit Radio Le Mans. „Das gesamte Team hat einen tollen Job gemacht. Ich war nur ein kleines Rädchen im gesamten System. Es ist ein Teamsport, und viele Leute haben dazu beigetragen, dass wir nun jetzt vorne sind.“

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Auch Herberth Motorsport wiederholte sein Vorjahresresultat. Schlussendlich erfochten Daniel Allemann, Ralf Bohn sowie Robert und Alfred Renauer, welche sich in der Qualifikation noch mit dem vierten Startrang bescheiden mussten, die Silbermedaille bei der eintägigen Wettfahrt in der texanischen Kapitale. Damit stand die Porsche-Equipe bei sämtlichen Wertungsläufen der 24-Stunden-Serie auf dem Siegertreppchen.

Car Collection Motorsport gewinnt Pro-Am-Wertung

Das Stockerl vervollständigte wiederum Car Collection Motorsport. Zugleich errangen die Audi-Piloten Johannes Kirchhoff, Max und Gustav Edelhoff, Elmar Grimm und Ingo Vogler den Pro-Am-Klassensieg – zum ersten Mal in diesem Jahr. Beim Zieleinlauf trennte das Quintett nur ungefähr zweiundzwanzig Sekunden von den direkten Wertungskonkurrenten, welche für CP Racing antraten: Charles Putman, Charles Espenlaub, Joe Foster und Shane Lewis.

Folglich reihte sich das Mercedes-AMG-Gespann letzten Endes an vierter Stelle im Gesamtklassement ein, ertrotzte aber den zweiten Platz der Pro-Am-Riege. Die besten Fünf komplettierten wiederum die Markenkollegen von Toksport WRT. Am Lenkrad lösten Luca Stolz, Hendrik Still, Martin Konrad und Axcil Jefferies einander ab, die allerdings technischen Gebrechen zum Opfer gefallen waren.

Eine Beschädigung an der Radaufhängung ernötigte einen circa zwanzig Minuten in Anspruch nehmenden Reparaturstopp in der Garage. Alsdann schickte sich das Mercedes-AMG-Quartett an, wieder im Klassement emporzuklettern. Beim Überqueren des Zielstriches lag die Toksport-WRT-Besatzung schlussendlich elf Umläufe hinter den Gesamtsiegern. Begonnen hatte der Mercedes-AMG-Vierer den Wettstreit von Platz drei.

Der Creventic-Tross begibt sich nun in die Winterpause, welche sich allerdings nur über anderthalb Monate erstreckt. Denn: Schon am zweiten Januarwochenende findet im Dubai Autodrome der nächstjährige Saisonauftakt der 24-Stunden-Serie statt. Weitere Stationen der interkontinentalen Meisterschaft sind Barcelona und Austin. Der europäische Kalender umfasst überdies Veranstaltungen in Monza, im Elsass und auf dem Nürburgring.