Macao: Vier Hersteller ringen um den Weltpokal

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Audi tritt als Rekordsieger in Macao an | © Audi MediaCenter

Audi: Erringt der Rekordsieger den nächsten Erfolg?

Seit dem im Rahmen des Macau Grand Prix‘ ein GT-Rennen stattfindet, hat sich Audi viermal die Krone aufsetzen können. Zwischen 2011 und 2013 siegte Edoardo Mortara dreimal in Folge. Nach 2013 konnten sich die Ingolstädter allerdings nur ein weiteres Mal durchsetzen. Dies gelang Laurens Vanthoor. Der Belgier wurde, auf dem Dach liegend, GT-Weltpokalsieger, weil das Rennen nach seinem Unfall nicht mehr aufgenommen wurde. Somit wurde das Ergebnis von einer Runde vorher gewertet, als Vanthoor noch an der Spitze des Feldes lag.

Somit fehlt Audi eigentlich ein regulärer Rennsieg auf dem Guia Circuit seit der Umbenennung in FIA GT World Cup im Jahre 2015. Damit es in diesem Jahr klappt, entsendet der bayerische Autobauer fünf Autos in die chinesische Glücksspielmetropole. Drei Fahrzeuge treten dabei mit Werksunterstützung an. Die Werksautos verteilen sich auf Phoenix Racing, das W Racing Team und Rutronik Racing.

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Für Phoenix Racing klettert GT-Routinier Christopher Haase hinter das Lenkrad des Audi R8 LMS Evo der Meuspather. Im belgischen Werksauto nimmt Dries Vanthoor Platz. Darüber hinaus schickt Audi die Traumkombination aus der diesjährigen ADAC-GT-Masters-Saison nach Macao. Rutronik Racing und Kelvin van der Linde bilden auch in China ein Tandem. Zusammen hat dieses Doppel die Fahrer- und Teamwertung der deutschen GT-Meisterschaft gewonnen.

Zwei private Nennungen komplettieren das Aufgebot. Zum einen fährt Lokalmatador Weain Chen im R8 vom Audi Sport Team Asia TSRT. Zum anderen rückt das W Racing mit einem zweiten Wagen aus. Charles Weerts, Sohn des Teameigners Pascal Weerts, nimmt im zweiten R8 der Belgier Platz. (Gereon Radomski)