VLN: Sportkommissare disqualifizieren Walkenhorst Motorsport

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Walkenhorst Motorsport verliert seinen Silberpokal | © VLN

Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin haben ihren zweiten Platz beim achten VLN-Lauf verloren. Bei der technischen Nachüberprüfung stellten die Sportkommissare einen Reglementverstoß fest und schloßen die Besatzung von Walkenhorst Motorsport aus der Wertung aus.

Die Regelwächter haben die zweitplatzierte Mannschaft von Walkenhorst Motorsport aus der Endwertung des Barbarossapreises ausgeschlossen. Denn der BMW M6 GT3 mit der Startnummer vierunddreißig hielt der technischen Nachkontrolle nicht Stich, welche einen Verstoß gegen den Artikel 1.6 des technischen Reglements der SP9-Kategorie zutage förderte. Damit verlieren Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin ihren Silberplatz.

Die Sportkommissare bemängelten: Walkenhorst Motorsport habe das Anzugsmoment der Sicherungsmuttern am Federteller nicht beachtet. Bei der Überprüfung im Anschluss an das achte der neun Rennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft hätten die Regelaufseher ebendiese Teile von Hand entfernen können. Damit habe Walkenhorst Motorsport einen Regelverstoß begangen, weil das Fahrzeug stets der FIA-GT3-Homologation und modellspezifischen Datenblättern entsprechen muss.

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Darüber hinaus könne die Reglementübertretung weitere Sanktionierungen durch das DMSB-Sportgericht nach sich ziehen. Somit rücken im überarbeiteten Ergebnis zwei Mercedes-AMG-Mannschaften nach vorne, wodurch die Marke mit dem Stern das gesamte Siegertreppchen beim Halbfinale auf der Nordschleife des Nürburgrings okkupiert. Neue Zweite sind Philip Ellis und Maximilian Götz von GetSpeed Performance.

Das Stockerl komplettieren nunmehr Patrick Assenheimer und Manuel Metzger, welche an diesem Wochenende für Black Falcon im Einsatz waren. In der Qualifikation war Walkenhorst Motorsport noch obenauf: Auf abtrocknendem Asphalt überquerte Pittard den Eifelaner Traditionskurs noch innerhalb von 8:15,997 Minuten und erfocht auf diese Weise die Poleposition. Im Rennen fiel das BMW-Trio schließlich auf den zweiten Platz zurück und verteidige diese Position nach der Rotunterbrechung.