VLN: HTP Motorsport feiert dominanten Sieg nach früher Rotunterbrechung

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HTP Motorsport hat einen dominanten Sieg beim Halbfinale eingefahren | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

HTP Motorsport hat einen dominanten Erfolg beim Barbarossapreis eingefahren. Maximilian Buhk und Raffaele Marciello waren die siegreichen Fahrer. Dahinter kreuzten die Polesetter von Walkenhorst Motorsport und GetSpeed Performance die Ziellinie.

Die Voraussetzungen für das Halbfinale der VLN waren nahezu perfekt. Laut Wetterbericht stand der erste komplett trockene VLN-Lauf der Saison auf der Agenda. Jedoch musste der Barbarossapreis bereits nach wenigen Kurven abgebrochen werden. Bereits ins der Mercedes-Arena gab es in der ersten Startgruppe eine Kollision. Wenige Kurven später in der Kurzanbindung krachte es richtig.

Peter Schmidt im Audi R8 LMS drehte sich am Kurvenausgang. Dem geparkten Ingolstädter Sportwagen konnten Tim Scheerbarth im Mercedes-AMG GT4 von Black Falcon und Thomas Gerling im SP7-Porsche vom ACV-Motorsportclub Göge nicht mehr ausweichen. Gerling musste aufgrund des Unfalls ins Krankenhaus eingeliefert werden. Aufgrund des großen Trümmerfeldes wurde das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen. Erst um 13:20 Uhr wurde der zweite Startversuch unternommen.

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Danach entwickelte sich ein munteres Rennen. Sowohl an der Spitze als auch im hinteren Feld. Einzig die späteren Sieger von HTP Motorsport konnten sich recht früh absetzen. Am Ende konnten Raffaele Marciello und Maximilian Buhk einen Vorsprung von über neunzig Sekunden verwalten.

Die Polesetter von Walkenhorst Motorsport mussten sich mit der zweiten Begnügen. David Pittard, Christian Krognes und Jody Fannin steuerten diesen BMW M6 GT3. Das Podest hat GetSpeed Performance abgerundet. Phillip Ellis und Maximilian Götz setzten sich nach einem über mehrere Stunden dauerndern Zweikampf mit Black Falcon durch. Für die schwarzen Falken fuhren Patrick Assenheimer und Manuel Metzger.

Audi-Ass Frank Stippler fuhr in den letzten Runden noch die Lücke auf die vorausfahrenden Mercedes-AMG zu, jedoch reichte es für Phoenix Racing nur für Platz fünf. Martin Ragginger und Klaus Bachler holten für Falken Motorsports den sechsten Rang. Auf Platz sieben kam die Startnummer sieben ins Ziel. Mirko Bortolotti, Axcil Jefferies, Frank Perrera und Michele Di Martino pilotierten den Lamborghini Huracán GT3 Evo von Konrad Motorsport. Die besten Zehn komplettierten Walkenhorst Motorsport, der 2020er Mercedes-AMG GT3 und der BMW M6 GT3 von Falken Motorsports.