Petit Le Mans: Action Express Racing steht auf Poleposition

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AX Racing war in der Qualifikation am flottesten | © IMSA

Action Express Racing hat sich die Poleposition für das Petit Le Mans gesichert. Die Cadillac-Equipe bezwang in der Qualifikation zum IMSA-Saisonabschluss die Acura-Rivalen des Teams Penske. Felipe Nasr fuhr die Bestzeit, Stallgefährte Filipe Albuquerque wurde Dritter.

In der Qualifikation zum Petit Le Mans hat sich Action Express Racing abermalig hervorgetan. Nach den Bestleistungen bei den Trainingsvorbereitungen erfocht die Cadillac-Mannschaft schließlich auch die Poleposition für das Saisonfinale der IMSA SportsCar Championship. Felipe Nasr beförderte sich dank einer Rundenzeit von 1:08,457 Minuten in die beste Ausgangslage für den Tausend-Meilen-Wettstreit auf der Road Atlanta.

Stallgefährte Filipe Albuquerque war hingegen außerstande, die vorderste Reihe der Startaufstellung zu komplettieren, errang für Action Express Racing allerdings Platz drei. Unterdessen agierte das Team Penske auf Augenhöhe. In der Endabrechnung trennten Acura-Lenker Ricky Taylor als Zweitbesten der Qualifikation nur 0,141 Sekunden von der Bestmarke; Markenkollege Dane Cameron verzeichnete einen Abstand 0,345 Sekunden.

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Demgegenüber musste sich Joest Racing schlussendlich mit den Rängen fünf und sechs bescheiden. Im Mazda-Binnenduell unterlag Harry Tincknell seinem Teammitbewerber Timo Bernhard. Letzterwähnter näherte sich dem Referenzwert der fünfzehnminütigen Qualifikationseinheit zumindest auf 0,390 Sekunden; die Differenz zum internen Kontrahenten betrug wiederum 0,357 Sekunden.

Derweil bestimmte Risi Competizione das Tempo in der GTLM-Wertung. Ferrari-Ass James Calado bewegte sich binnen 1:15,639 Minuten über den Berg-und-Tal-Parcours in Braselton, was zureichte, um sich die beste Anfangsposition zu sichern. Platz zwei belegte Corvette-Fahrer Antonio García, welcher sich um dreiundsechzig Tausendstelsekunde geschlagen geben musste. Die besten Drei vervollständigte BMW-Pilot Philipp Eng. Das Delta zum Klassenbesten: 0,145 Sekunden.

Indes reihten sich die GTLM-Meister in spe – die Porsche-Werksathleten Laurens Vanthoor und Earl Bamber – nur an vierter Stelle ein. Ersterwähnter verfehlte den Referenzwert der GTLM-Division um 0,203 Sekunden. Ford okkupierte als letztplatziertes Werk mit Chip Ganassi Racing hinwiederum die nachfolgenden Plätze. Joey Hand wurde mit 0,217 Sekunden Rückstand Fünfter, Richard Westbrook lag als Sechster 0,328 Sekunden zurück.