Barcelona: FFF Racing Team gewinnt wildes Saisonfinale

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Yelmer Buurman kollidierte auf der letzten Runde mit Dries Vanthoor | © Patrick Hecq

Black Falcon verliert den Anschluss auf den letzten Metern

Schlussfahrer Yelmer Buurman war zunehmend gezwungen, seinen Blick nach hinten zu richten. Dort stürmte Dries Vanthoor im WRT-Audi heran, der seine Reifen gut schonen konnte und sich mit Rang drei nicht zufriedengab. In der letzten Runde kam es, wie es musste: Vanthoor und Buurman berührten sich in der zweiten Kurve und verloren ihre Podestplätze. Black Falcon kam nur auf Platz vierzehn ins Ziel, WRT auf dem fünfundzwanzigsten Platz und blieb damit in dieser Saison ohne Sieg.

Die folgenden Kurven wurden zur Triumphfahrt für Teamchef Caldarelli, der damit alle sechs Titel der Blancpain GT Series in der Debütsaison seiner Mannschaft FFF Racing Team gewinnen konnte. Dahinter folgte die Meute, angeführt von Jake Dennis im Aston Martin, der den zweiten Rang für R-Motorsport holte. Jules Gounon, Jordan Pepper und Steven Kane wurden Dritte.

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In der Silberklasse ging der Sieg an die Titelträger Nico Bastian, Timur Boguslawski und Felipe Fraga, die ihre Meisterschaft bereits in Spa-Francorchamps feiern konnten. Nach und nach verabschiedeten sich die Kontrahenten aus dem Rennen. In den Schlussminuten musste der bis dato führende Barwell-Pilot Sandy Mitchell zur Durchfahrtsstrafe antreten und machte damit den Weg für Fraga frei.

Die Pro-Am-Klasse gewann Saintéloc Racing mit einem Audi R8 LMS. Pierre Yves Pâque, Edouard Cauhaupé und Debütant Pierre Alexandre Jean fuhren ein unauffälliges Rennen. Der Titel ging jedoch an TF Sport, die auf Rang zwei das Ziel erreichten. Zuvor hatten sich der Reihe nach die Titelanwärter von AF Corse, Akka-ASP und Ram Racing aus dem Wettbewerb verabschiedet. Der Sieg in der Amateurklasse ging an Raton Racing bei Target. Der Titel war bereits zuvor an Barwell Motorsport gegangen.