Sachsenring: Callaway Competition sagt Teilnahme am Finale ab

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Callaway Competition muss seinen Start auf dem Sachsenring absagen | © Gruppe C

Wegen zweier schwerer Unfälle auf dem Hockenheimring muss Callaway Competition seine Teilnahme am ADAC-GT-Masters-Finale auf dem Sachsenring absagen. Der Rennstall aus Leingarten sei außerstande, die Corvette C7 GT3-R rechtzeitig wieder instand zu setzen.

Callaway Competition fehlt beim ADAC-GT-Masters-Saisonfinale auf dem Sachsenring. In einem Kommuniqué hat die Mannschaft aus Leingarten mitgeteilt, ihre Teilnahme an der Endrunde auf dem sächsischen Traditionskurs abzusagen. Damit verpasst die Corvette-Equipe erstmals seit dem Jahr 2007 eine Veranstaltung der nationalen Sprintserie. Zwei Unfälle bei der Vorschlussrunde in Hockenheim nötigten diese Entscheidung ab.

Zunächst war Callaway Competition im Samstagsrennen auf dem Hockenheimring in eine Massenkarambolage involviert. Der erste Durchgang endete für das Leingartener Gespann schon zu Beginn auf dem Grünstreifen der Parabolikakurve. Alsdann waren die Mechaniker zwar in der Lage, die Corvette C7 GT3-R dank einer außerplanmäßigen Nachtschicht instand zu setzen, aber Callaway Competition fiel abermals einer Kollision zum Opfer.

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Während des zweiten Durchgangs im badischen Motodrom verunfallte Callaway Competition schon zu Anfang in der Neunzig-Grad-Kurve nach der Start-Ziel-Geraden. Marvin Kirchhöfer und Markus Pommer verließen Hockenheim somit ohne Punkteertrag. Eine Analyse förderte überdies zutage: Eine Reparatur bis zum Saisonabschluss auf dem Sachsenring am letzten Septemberwochenende sei nicht umsetzbar.

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