Barcelona 24: Barwell Motorsport besiegt Herberth Motorsport

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Barwell Motorsport siegte in Montmeló | © Creventic

Bei den 24 Stunden von Barcelona hat Barwell Motorsport den Triumph davongetragen. Die Lamborghini-Mannschaft bezwang Herberth Motorsport nach mehreren Führungswechseln. Den Bronzepokal erkämpfte GPX Racing.

Barwell Motorsport hat den Sieg bei den 24 Stunden von Barcelona erfochten. Das Lamborghini-Gespann behauptete sich im Wettstreit mit der Porsche-Mannschaft von Herberth Motorsport, welche über die gesamte Ein-Tages-Distanz Mühe daranwandte, Widerpart zu leisten. Insgesamt tauschten die kontrahierenden Mannschaften auf dem katalanischen Grand-Prix-Kurs achtunddreißig Mal die Positionen.

Beim Zieleinlauf trennten die Spitzenreiter Adrian Amstutz, Leonid Machitski, Patrick Kujala und Dennis Lind lediglich zehneinhalb Sekunden von den Zweitplatzierten Daniel Allemann, Ralf Bohn, Robert Renauer und Sven Müller. Obendrein geriet Barwell Motorsport in der Schlussphase noch einmal in Bredouille, weil die risikobehaftete Tankstrategie mit der Gefahr des Kraftstoffmangels einherging.

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Daher war die Lamborghini-Truppe gezwungen, während der finalen Umläufe auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Geschwindigkeit zu reduzieren. „Man will nicht ohne Sprit liegen bleiben, aber man will natürlich auch nicht überholt werden“, berichtete Schlussmann Lind nach der Wettfahrt gegenüber RadioLeMans. „Das Team hat mich hervorragend geführt, sie haben es mir einfach gemacht.“

GPX Racing holt Bronze

Stallgefährte Machitski, welcher seiner Equipe einen „unglaublichen Job“ bescheinigt, pflichtet bei: „Während der gesamten vierundzwanzig Stunden haben wir uns mit Herberth Motorsport abgewechselt, und bei jedem Stopp ging es um alles. Es war ein Herzschlagfinale. Denn wir waren sehr knapp mit dem Treibstoff. Daher musste Dennis etwas Tempo herausnehmen. Wir freuen uns wahnsinnig.“

Das Siegertreppchen vervollständigte GPX Racing, obwohl das Porsche-Quintett Jean-Pierre Valentini, Benjamin Goethe, Stuart Hall, Jordan Grogor und Nicky Pastorelli etwa eine halbe Stunde vor dem Fallen der Zielflagge einem Reifenschaden zum Opfer fiel. Platz vier belegte die zweite Herberth-Motorsport-Besatzung, womit Edward Lewis Brauner, Stefan Aust, Klaus Bachler, Vincent Kolb und Zeljko Drmic die A6-Am-Wertung gewannen.

Fünfte wurden die Audi-Piloten Gustav Edelhoff, Elmar Grimm, Ingo Vogler sowie Johannes und Max Edelhoff von Car Collection Motorsport. Nächste Station im Creventic-Kalender: Austin. Das Finale der 24-Stunden-Serie auf dem Circuit of The Americas findet am dritten Novemberwochenende statt.