Silverstone: Doppelsieg für Toyota, Porsche siegt beim Renndebüt des RSR-19

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Toyota siegte doppelt zum Auftakt | © Toyota Motorsport GmbH

Wie zu erwarten hat Toyota einen ungefährdeten Doppelsieg in Silverstone eingefahren. In der LMP2-Klasse siegten die Neueinsteiger von Cool Racing. In der GTE-Pro holte Porsche beim Renndebüt des 911 RSR – 19 ebenfalls einen Doppelsieg.

Die neue Saison der Langstrecken-WM hat begonnen, doch es zeichnete sich früh das Bild der vergangenen Saison ab. Zwar konnte Rebellion Racing Führungskilometer in Silverstone sammeln, dies lag aber daran, dass Toyota etwas Pech mit einer Full Course Yellow hatte. In der Endabrechnung siegte Toyota souverän mit Rundenvorsprung nach Vier Stunden Renndistanz.

Das interne Duell gewannen Kamui Kobayashi, Jose Maria Lopez und Mike Conway gegen Kazuki Nakajima, Sébastien Buemi und Brendon Hartley. Der letzte Podestrang ging an die zweite Besatzung von Rebellion Racing, welche nicht für die gesamte Saison gemeldet ist. Diesen Rebellion R13 pilotierten Nathanaël Berthon, Luis Felipe Derani und Loïc Duval.

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In der LMP2-Klasse siegte Cool Racing bei ihrem Debüt in der Langstrecken-WM. Antonin Borga, Alexandre Coigny und Nicolas Lapierre ringen die letztjährigen Meister von Signatech Alpine nieder. André Negrão, Thomas Laurent und Pierre Ragues fahren neuerdings für die französische Manufaktur. Einen starken dritten Rang holte das Racing Team Nederland mit Guido van der Garde, Frits van Eerd und Job van Uitert.

In der GTE-Pro-Riege ist der neue Porsche 911 RSR-19 erfolgreich in die Fußstapfen seines Vorgängers getreten. Beim allerersten Renneinsatz des neuen RSR siegten die Zuffenhausener mit beiden Fahrzeugen vor Aston Martin Racing. Auf der höchsten Stufe des Stockerls nahmen Gianmaria Bruni und Richard Lietz Platz. Michael Christensen und Kevin Estre holten die Silbermedaille. Für Aston Martin holten Maxime Martin und Alexander Lynn Edelmetall.

Bei den GTE-Amateuren ging der Sieg an AF Corse. François Perrodo und Emmanuel Collard triumphierten zusammen mit Neuzugang Nicklas Nielsen. Dahinter kamen Paul Dalla Lana, Ross Gunn und Darren Turner für Aston Martin Racing ins Ziel. Die japanische Ferrari-Truppe von MR Racing rundete das Podium ab. Motoaki Ishikawa, Olivier Beretta und Kei Cozzolino steuerten diesen 488 GTE Evo.