Silverstone: Toyota und Ferrari sichern sich erste Startreihen

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Toyota steht beim Saisonauftakt auf der Poleposition | © Toyota Motorsport GmbH

Toyota hat sich erwartungsgemäß die erste Startreihe beim Saisonauftakt der Langstrecken-WM in Silverstone gesichert. Jedoch waren Rebellion Racing und Ginetta näher dran als gedacht. In der GTE-Pro hat Ferrari beide 488 GTE Evo in die erste Startreihe gestellt.

Wie zu erwarten geht die erste Poleposition der Saison der Langstrecken-WM an die Toyota Motorsport GmbH. Die kölsche-japanische Kooperation hat sich jedoch schwerer getan als gedacht gegen Rebellion Racing und Ginetta. Am Ende reichten Kamui Kobayashi, Mike Conway und José Mariá Lopéz eine Durchschnittszeit von 1:36,015 Minuten für den ersten Startrang in Silverstone.

Brendon Hartley, Kazuki Nakajima und Sébastien Buemi im Schwesterfahrzeug wurden um drei Zehntelsekunden distanziert. Weitere zwei Zehntelsekunden dahinter steht der erste Rebellion R13. Gustavo Menezes, Bruno Senna und Norman Nato pilotieren diesen helvetischen Prototypen. Auch die vierte Position ging an Rebellion Racing. Derweil zeigte sich Ginetta stark verbessert bei der Rückkehr in die Langstrecken-WM. Den Briten fehlten 1,2 respektive 1,4 Sekunden auf die Polezeit.

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In der LMP2-Klasse hat sich das Racing Team Nederland durchgesetzt. Job van Uitert, Guido van der Garde und Fits van Eerd reichten in ihrem Oreca 07 eine Zeit von 1:40,948 Minuten für den siebten Startrang in der Gesamtwertung. Die weiteren Positionen gingen an Jackie Chan DC Racing und Neueinsteiger Cool Racing rund um Nicolas Lapierre.

Bei den GTE-Fahrzeugen dominierte Ferrari. Die Italiener waren über acht Zehntelsekunden als ihre nächsten Verfolger. Ganz vorne steht der 488 GTE Evo von James Calado und Alessandro Pier Guidi. Davide Rigon und Miguel Molina komplettierten die erste Startreihe für AF Corse.

In den nächsten beiden Startreihen wechseln sich jeweils ein Aston Martin Vantage AMR mit einem nagelneuen Porsche 911 RSR – 19 ab. Dabei waren Maxime Martin und Alexander Lynn schneller als Gianmaria Bruni und Richard Lietz. Dahinter stehen Niki Thiim und Marcus Sörensen, sowie Michael Christensen und Kevin Estre.

Bei den GTE-Amateuren hat sich TF Sport durchgesetzt. Die britische Mannschaft verwies dabei die amtierenden Weltmeister des Team Project 1 und die Markenkollegen von Aston Martin Racing in die Schranken.

Die Vier Stunden von Silverstone starten morgen um 13 Uhr Mitteleuropäischer Zeit.