ADAC GT Masters: Jan-Erik Slooten pausiert, Marco Holzer übernimmt

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Ring Police will die hinteren Plätze verlassen | © Manfred Muhr

Im Cockpit von Ring Police wird vor dem Lauf in Zandvoort ein Wechsel vorgenommen. Teamchef Jan-Erik Slooten konzentriert sich auf seine Führungsarbeit, stattdessen wird Marco Holzer neben Lucas Luhr am Steuer sitzen. Slooten verspricht sich von dem Wechsel neue Impulse, um die Resultate zu verbessern.

In einem YouTube-Video hat Jan-Erik Slooten, Teamchef von Ring Police, angekündigt beim ADAC-GT-Masters-Rennen in Zandvoort nicht im Auto zu sitzen. Stattdessen wird der ehemalige Porsche-Junior Marco Holzer an der Seite von Lucas Luhr starten. Ziel des Tausches solle es sein, die Performance des gesamten Teams weiterzuentwickeln. Slooten selbst wird sich beim Gastspiel an der Nordsee hingegen auf seine Führungsrolle konzentrieren. Vorerst solle dies nur in Zandvoort gelten.

Laut Aussage des Fahrers und Teamchefs in Personalunion sei ein Grund, dass die Ergebnisse der Mannschaft zuletzt stagnierten. Man wolle jedoch den Partnern, Sponsoren und Fans bessere Resultate liefern in der Zukunft. Besonders weist Slooten hier auf die Kombination aus dem Porsche 911 GT3 R und den Pirelli-Reifen hin, welche ihn selbst vor einige Herausforderungen stellten.

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Das beste Ergebnis in diesem Jahr bislang waren zwei siebzehnte Plätze in Oschersleben und auf dem Red Bull Ring. In der Trophy-Wertung belegt Slooten damit den zweiten Rang hinter Sven Barth, welcher jedoch bislang bereits zweimal auf dem Gesamtpodium stehen konnte. Damit ist Barth in der Gesamttabelle 27 Positionen vor dem Ring-Police-Piloten.

Holzer war zuletzt in der Saison 2016 im ADAC GT Masters aktiv. Damals bewegte er einen Bentley Continental GT3 vom Team Abt, blieb jedoch ohne Punkte. In der aktuellen Saison bestreitet er die Blancpain GT World Challenge America an der Seite von Wolf Henzler, wo er einen Porsche 911 GT3 R von Alegra Motorsports bewegt. Auch hier wird der GT-Einheitsreifen von Pirelli verwendet. Die beiden Deutschen befinden sich nach vier Rennwochenenden auf Platz fünf der Tabelle.

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