VLN: Black Falcon erringt Doppelsieg beim Sechs-Stunden-Rennen

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Zweiter Sieg in Folge für Patrick Assenheimer | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Mit einem Doppelsieg durfte Black Falcon beim Heimspiel auf dem Nürburgring das Sechs-Stunden-Rennen der VLN beenden. Nur eine Woche nach den 24 Stunden von Spa, die auf Rang drei endeten, konnte Maro Engel den Sieg feiern gemeinsam mit Patrick Assenheimer. Phoenix Racing komplettierte das Meuspather Podium.

Black Falcon hat das Sechs-Stunden-Rennen der VLN mit einem Doppelsieg beendet. Maro Engel und Patrick Assenheimer gewannen nach der längsten Distanz der Saison. Engel hatte am Morgen unter widrigen Bedingungen bereits die Poleposition erzielt. Auf Platz zwei vervollständigten Hubert Haupt, Adam Christodoulou und Luca Stolz das perfekte Ergebnis für die AMG-Mannschaft.

Engel eroberte die Spitzenposition mit der letzten Runde der Boxenstopps zurück. Sein Teamkollege Hubert Haupt führte zuvor das Rennen an, dahinter Frank Stippler im Audi R8 LMS von Phoenix Racing. Stippler versuchte seinerseits den zweiten Rang gegen Engel zu verteidigen. Sein Vorteil lag in der Höchstgeschwindigkeit auf der Döttinger Höhe. Der AMG-Werksfahrer Engel fuhr anschließend die letzte Runde an der Spitze und konnte sich im strahlenden Sonnenschein den Siegerpokal abholen. Für Assenheimer war es bereits der zweite Sieg in Folge.

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Haupt und Stippler hingegen verließen vor dem letzten Stint das Auto. Christodoulou übernahm den Black-Falcon-AMG und machte sich auf Rang zwei auf und davon. Sein Rückstand auf den Teamkollegen betrug rund fünfunddreißig Sekunden. Im Audi ging Vincent Kolb hinter das Steuer und konnte mit einer soliden Leistung den dritten Platz gegen BMW-Werksfahrer Nicky Catsburg verteidigen. Sein Vorsprung betrug im Ziel knapp eine Sekunde Vorsprung.

BMW blieb somit ohne Edelmetall beim Saisonhighlight. Catsburg und Philipp Eng bekamen die Blechmedaille, dahinter erreichte Christian Krognes das Ziel. Der Nordschleifenspezialist konnte den Rückstand, der aus der Qualifikation resultierte, auch über die Distanz nicht für einen Podiumsplatz ausreichend reduzieren. Das Falken-Team erreichte die Plätze sechs und sieben in der Startreihenfolge, Porsche vor BMW.

Den Sieg in der Pro-Am-Wertung holte Phoenix Racing mit einem Audi R8 LMS. Nicolaj Möller Madsen, Michele Beretta und Steve Jans kamen auf Gesamtplatz acht über die Linie. Den Porsche-Cup gewann Mühlner Motorsport mit einem beachtlichen elften Platz in der Gesamtwertung. Die SP7-Klasse gewann auf der Position dahinter der ACV-Motorsportclub Göge e.V.