Road America: Mazda bekommt nach zwei Siegen in Folge Leistung gestrichen

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Mazda muss mit weniger Leistung auskommen | © IMSA

Die Regelhüter der IMSA SportsCar Championship haben die Balance of Performance vor dem Rennen auf der Road America überarbeitet. So muss Mazda mit weniger Leistung auskommen. In der GTD-Wertung hat vor allem McLaren von den Änderungen profitiert.

Die Sommermonate sind in der IMSA SportsCar Championship traditionell prall gefüllt mit vielen Veranstaltungen innerhalb kürzester Zeit. Am kommenden Wochenende reist die Meisterschaft nach Elkhart Lake. Am Rennen auf der Kultstrecke Road America nehmen wieder alle Kategorien teil.

Dabei haben sich einige Änderungen an der Balance of Performance ergeben. So wurde das Gewicht der beiden Acura ARX-05 des Acura Team Penske um zehn Kilogramm erhöht. Bei Cadillac und Mazda wurde das Gewicht sogar um jeweils zwanzig Kilogramm angehoben. Dafür dürfen die Cadillacs mit einem größeren Restriktor fahren, was einem Leistungsplus von 8,2 kW gleich kommt. Auf der anderen Seite wurde der Ladedruck bei den Mazdas reduziert. Die RT24-P sollen nun 12,5 kW weniger leisten.

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Während die GTLM-Klasse unangetastet bleibt, gibt es viele Anpassungen in der GT3-Klasse. Die größte Veränderung betrifft den McLaren 720S GT3 von Compass Racing. Der britische Sportwagen darf ganze dreißig Kilogramm ausladen und ist nun mit 1265 Kilogramm das deutlich leichteste Fahrzeug. Einzig der Porsche 911 GT3 R liegt mit 1285 Kilogramm unter der 1300-Kilogramm-Marke. Dazu wurde die Leistung des 720S um 5,7 kW erhöht.

Über Zusatzleistung darf sich auch Ferrari freuen. Der 488 GT3 wird zehn Kilogramm leichter und bekommt 3,3 kW mehr Leistung. Ähnlich wie Mazda in der DPi-Klasse ergeht es Acura in der GTD-Wertung. Nach mehreren Top-Ergebnissen müssen die NSX GT3 Evo von Meyer Shank Racing zwanzig Kilogramm zuladen.

Das Rennen startet am Sonntag um 20:35 Uhr Mitteleuropäischer Zeit.