Spa 24: Ram Racing glückt Bestzeit beim Bronzetest

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Ram Racing war beim Bronzetest am flottesten | © Blancpain GT Series

Ram Racing ist die schnellste Rundenzeit beim Bronzetest zu den 24 Stunden von Spa-Francorchamps gelungen. Auf Rang zwei ordnete sich AF Corse ein, Position drei beanspruchte Ratòn Racing by Target für sich. Ein Unfall in Raidillon führte zu einer Rotunterbrechung.

Um sich auf die 24 Stunden von Spa-Francorchamps vorzubereiten, ermöglichte der Bronzetest den Teilnehmern der niedrigsten Fahrereinstufung am Dienstagnachmittag Erkundungsfahrten im Ardenner Wald. Darüber hinaus durften auch Silberpiloten, welche bislang noch kein Rennen auf dem wallonischen Traditionskurs bestritten, der dreistündigen Einstellfahrt beiwohnen. Schlussendlich fuhr Ram Racing die schnellste Rundenzeit.

Somit führte das Pro-Am-Ensemble Remon Vos, Darren Burke, Tom Onslow-Cole und Christiaan Frankenhout das Klassement an. Nach der raschesten Überquerung der ostbelgischen Bergauf-talwärts-Piste stoppte die Uhr bei 2:22,411 Minuten. An zweiter Stelle reihte sich die AF-Corse-Equipe Niek Hommerson, Louis Machiels, Andrea Bertolini und Toni Vilander ein. Das Delta zwischen der Ferrari-Mannschaft und dem Sitzungsprimus betrug neunundvierzig Tausendstelsekunden.

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Platz drei belegte eine weitere oberitalienische Marke: Lamborghini, repräsentiert von Ratòn Racing by Target. Stefano Costantini, Antonio Forne Tomas, Christoph Lenz und Alberto di Folco mussten sich um 0,219 Sekunden geschlagen geben. Die besten Fünf vervollständigten zwei weitere Ferrari-Abordnungen. Im innerbetrieblichen Vergleich behauptete sich Rinaldi Racing gegenüber HB Racing.

Folglich positionierten sich Christian Hook, Manuel Lauck, Alexander Mattschull und Hendrik Still, denen 0,297 Sekunden zur Bestmarke der Probefahrt fehlten, vor Florian Scholze, Andrzej Lewandowski, Jens Liebhauser und Wolfgang Triller, deren Rückstand wiederum 0,373 Sekunden maß. Dahinter landete die beste Truppe der Silberwertung: Das Lamborghini-Quartett Dean Stoneman, Stefano Gattuso, Denis Dupont und Corey Lewis von Ombra Racing. Die Differenz zum Testschnellsten: 0,672 Sekunden.

Indes bewirkte eine Unfall in der Hochgeschwindigkeitspassage Raidillon eine Rotunterbrechung zur Zwei-Stunden-Marke. Denn der Mercedes-AMG GT3 von Strakka Racing schlug in der Linkskurve in die Streckenbegrenzung ein, was Reparaturen erforderlich machte. Nächster Programmpunk: die Fahrerparade in Spa am Mittwochabend. Der Trainingsbetrieb beginnt am Donnerstagmittag.