Le Mans: Keating Motorsports disqualifiziert, Team Project 1 gewinnt GTE-Am

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Keating Motorsports hat seinen GTE-Am-Sieg verloren | © Ford Performance

Keating Motorsports wurde nach der technischen Kontrolle bei den 24 Stunden von Le Mans aus der Wertung genommen. Sowohl Tankzeit als auch Tankvolumen wurden von den Regelhütern beanstandet. Damit verliert die Ford-Mannschaft den Sieg in der GTE-Am-Klasse. Das Team Project 1 rückt auf.

Der Siegerwagen der 24 Stunden von Le Mans in der GTE-Amateur-Klasse ist durch die technische Nachkontrolle durchgefallen. Dem Trio Ben Keating, Jeroen Bleekemolen und Felipe Fraga war aufgrund einer Ungereimtheit mit der Tankanlage eine Zeitstrafe auferlegt worden. Damit rutscht das Team Project 1 auf den Siegerplatz, die somit das Rennen von Le Mans und den Weltmeistertitel gewonnen haben.

In den Regularien der GTE-Am-Klasse wird eine Mindesttankzeit von 45 Sekunden vorgegeben. Tatsächlich wurden beim Ford GT jedoch 44,4 Sekunden Tankzeit pro Stopp erreicht. Die Differenz multiplizierten die Sportkommissare mit den 23 Boxenstopps der Mannschaft, multipliziert mit vier, und kamen auf eine Zeitstrafe von 55,2 Sekunden.

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Darüber hinaus wurde in einer zweiten Kontrolle festgestellt, dass auch die Tankkapazität 0,1 Liter zu groß war. Da die Zeitstrafe nachträglich nicht angewendet werden kann, wurde das Keating-Team aus der Wertung genommen. Teamchef Keating äußerte bereits nicht in Revision gegen das Urteil gehen zu wollen. Er übernahm die volle Verantwortung, dass das Team nicht genügend Toleranz an der Tankanlage zugelassen hat. Bereits zuvor wurde der viertplatzierte Ford in der GTE-Pro-Klasse disqualifiziert, wegen eines zu großen Tankvolumens.