Langstrecken-WM: GTE-Pro-Klasse schrumpft, acht LMP1-Teilnehmer

488
Aston Martin tritt in der GTE-Pro-Division nur noch gegen Ferrari und Porsche an | © Aston Martin Racing

ACO und FIA haben anlässlich der Le-Mans-Pressekonferenz die WM-Teilnehmerliste für die Saison 2019/20 veröffentlicht. Insgesamt dreiunddreißig Sportwagen umfasst das Teilnehmerfeld demnach. Davon entfallen acht Einschreibungen auf die LMP1-Klasse, nur sechs auf die GTE-Pro-Wertung.

Ehe zur Saison 2020/21 das neue Regelwerk für Hypersportwagen in Gültigkeit tritt, müssen die Veranstalter der Langstrecken-WM eine weitere Interimszeit überbrücken. Nichtsdestoweniger: Die Starterliste, welche ACO und FIA anlässlich der alljährlichen Pressekonferenz in Le Mans veröffentlicht hat, umfasst immerhin dreiunddreißig Einschreibungen, wovon acht Nennungen auf die LMP1-Spitzenklasse entfallen.

Gleichwohl brachte die Präsentation der Teilnehmerliste keinerlei Überraschungen mit sich. In der LMP1-Wertung tritt die Toyota-Werksmannschaft mit ihrem Hybriddoppel gegen die Zwei-Wagen-Gespanne von Rebellion Racing, SMP Racing und das Team LNT an, welches nach dem desaströsen Auftreten zu Beginn der Supersaison nun einen abermaligen Versuch unternimmt, den Ginetta G60-LT-P1 einzusetzen.

- Anzeige -

In der acht Prototypen umfassenden LMP2-Liga herrscht neuerlich Oreca-Monotonie. Drei Viertel der Rennställe startet mit dem 07-Modell: das Racing Team Nederland, High Class Racing, Signatech-Alpine, Jackie Chan DC Racing, Team Jota und die Novizen von Cool Racing. Die zahlenmäßig unterlegene Konkurrenz: United Autosports als einzige Ligier-Equipe und Cetilar Racing als Dallara-Einzelkämpfer.

Der Fortgang Fords und der Bayerischen Motorenwerken schmilzt wiederum die GTE-Pro-Kategorie auf sechs Sportwagen zusammen. Ferrari, Porsche und Aston Martin sind wieder unter sich und treten mit jeweils einem Fahrzeugduo an. Eine Majorität im Gesamtstarterfeld bilden dahingegen die Wettbewerber der GTE-Am-Division, welche nun auf insgesamt elf Teilnehmer angewachsen ist.

Nichtsdestoweniger: Die Fabrikatsvielfalt ist in der GTE-Am-Sparte begrenzt, die Marken Ferrari und Porsche dominieren numerisch. Allein TF Sport und der britische Hersteller selbst gehen mit einem Aston Martin Vantage AMR an den Start. Cavallino rampante repräsentieren AF Corse und Red River Sport, das springende Pferd aus Stuttgart wiederum das Team Project 1, Dempsey-Proton Racing und Gulf Racing.

Weiteres zum Thema