Qualifikationsrennen: Ferrari erzielt Rang eins, Manuel Metzger nach Unfall im Krankenhaus

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SPX-Klasse vor SP9-Klasse im Training | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Die Eifel zeigte sich den Teilnehmern des ADAC-24-Stunden-Qualifikationsrennens am Samstag wenig gesonnen. Mit teils heftigen Regenschauern waren nur schwerlich schnelle Rundenzeiten möglich. Auf Rang eins kam das Team Octane 126 mit einem Ferrari 488. Manuel Metzger wurde nach einem Unfall ins Krankenhaus gebracht.

Das erste Training zum Qualifikationsrennen auf der Nürburgring-Nordschleife fand unter erschwerten Bedingungen statt. Bei teils starkem Regen mussten die Fahrer ihren Weg um den Kurs finden. An eine echte Zeitenjagd war nur schwer zu denken, weshalb die Rundenzeiten nur Makulatur sind. Für drei GT3-Renner endete das Training mit einem schweren Unfall in der Nähe der Steilstrecke.

Der Black-Falcon-Mercedes-AMG mit der Startnummer zwei, der GetSpeed-Mercedes mit Starnummer sechzehn und die Neunelf aus dem Hause Manthey-Racing kollidierten miteinander. Black-Falcon-Pilot Manuel Metzger wurde mit einer Rückenverletzung direkt ins Krankenhaus eingeliefert.

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Die schnellste Rundenzeit drehte der Ferrari 488 in Schweizer Händen, eingesetzt vom Team Octane 126. Als Rundenzeit stand eine 9:28,777 Minuten auf dem Tableau. Dahinter folgte GetSpeed Performance mit einem Mercedes-AMG GT3 als Führende der SP9-Klasse – der Ferrari ist in der SPX genannt. Das Mercedes-AMG-Quartett war mehr als fünf Sekunden langsamer unterwegs.

Auch die weiteren Abstände sind der größeren Dimension zuzuordnen. Hinter dem Phoenix-Racing-Audi von Marcel Fässler und Rahel Frey folgte ein KCMG-Nissan, beide mit mehr als sieben Sekunden Rückstand. Die amtierenden Titelverteidiger kamen auf den fünften Rang, zwei Plätze dahinter klassifizierte sich die Scuderia Cameron Glickenhaus. Weiter geht es am Abend mit der ersten Qualifikation.