Le Mans: BMW komplettiert Fahreraufgebot

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BMW hat seinen Fahrerkader vervollständigt | © Kevin Pecks (1VIER.COM)

BMW hat die letzten beiden vakanten Cockpitplätze für die 24 Stunden von Le Mans vergeben. Demnach unterstützt Phillip Eng das Fahrzeug mit der Startnummer einundachtzig, wohingegen Jesse Krohn die Schwesterbesatzung vervollständigt. 

Als letzter Hersteller hat BMW nun seine sechs Fahrer verkündet, die bei den 24 Stunden von Le Mans um die Krone in der GTE-Pro-Klasse kämpfen sollen. Dabei steigt Phillip Eng in das Fahrzeug von Martin Tomczyk und Nicky Catsburg. Der zweite M8 GTE bewegen António Félix da Costa, Augusto Farfus und Jesse Krohn durch das Département de la Sarthe bewegt.

In der Herstellerwertung liegen die Münchener mit 101 Punkten auf dem letzten Platz. Der Abstand zu Aston Martin beträgt zweiunddreißig Zähler, zu Ford sechsunddreißig. Bei den Fahrern liegen Tomczyk und Catsburg als beste BMW-Athleten auf dem neunten Rang. Die beiden konnten bislang jeweils zweiundfünfzig Punkte sammeln. Mit der Maximalausbeute aus Rennsieg und Poleposition wäre ein Sprung bis auf Platz vier möglich.

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„Die 24 Stunden von Le Mans sind das größte Langstreckenrennen der Welt, und ein absolutes Highlight in unserem Kalender“, sagt BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt. „Das gilt für dieses Jahr vielleicht noch etwas mehr als ohnehin schon. Schließlich feiern wir einige besondere Jubiläen. Vor zwanzig Jahren haben wir mit dem BMW V12 LMR den Gesamtsieg gefeiert. Und vor achtzig Jahren waren wir mit dem BMW 328 am Start. Wir wollen den Fans etwas ganz Besonderes bieten, und bringen die beiden historischen Fahrzeuge mit nach Le Mans.“

Personell hat Marquardt indes keine Sorgen. „Aus sportlicher Sicht sind wir mit unseren Piloten in den Cockpits der beiden BMW M8 GTE bestens aufgestellt. Die vier Stammpiloten – Martin, Nick, António und Augusto – haben in der WEC bereits Podestplätze eingefahren. Dazu kommen in Philipp und Jesse zwei weitere Fahrer, die ebenfalls viel Erfahrung im BMW M8 GTE haben und wissen, wie man im GT-Sport erfolgreich ist. Wir freuen uns auf Le Mans und starten nun in die finale Phase der Vorbereitung“, blickt Marquardt voraus.