Brands Hatch: Black Falcon holt Premierensieg auf der Kurzstrecke

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Zweites Sprintrennen, erster Sieg für Black Falcon | © Stefan Deck

Auch im zweiten Rennen der Blancpain GT Series in Brands Hatch war Mercedes-AMG der siegreiche Hersteller. Luca Stolz und Maro Engel verhalfen Black Falcon zum ersten Sieg in einem Sprintrennen. Platz zwei ging an die Lamborghini-Truppe FFF Racing Team. Auf Rang drei kam Attempto Racing als bestplatzierte Audi-Mannschaft.

Im zweiten Rennen der Blancpain GT World Challenge in Brands Hatch hat Black Falcon bewiesen, dass das Team nicht nur auf der Langstrecke erfolgreich sein kann. Luca Stolz und Maro Engel gewannen den zweiten Lauf des ersten Sprintwochenendes der Saison. Auf die weiteren Podiumsplätze kamen Besatzungen vom FFF Racing Team und Attempto Racing.

Wie schon im ersten Rennen wurden einige Teilnehmer bereits in der ersten Hälfte aus dem Rennen genommen, ausgelöst durch einen Rempler von David Perel an Frank Stippler, der in einem Dreher des Audi-Sportwagens von Phoenix Racing endete. Unter anderem musste Andrea Bertolini seinen AF-Corse-Ferrari bereits am Streckenrand abstellen, die beiden WRT-Piloten Rik Breukers und Dries Vanthoor kamen noch bis zurück in die Box. Da Shae Davies und Tom Gable den zweiten Lauf nicht in Angrif nehmen konnten, brachte die belgische Mannschaft nur ein Viertel seiner Autos ins Ziel.

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An der Spitze stürmte Polesetter Fabian Schiller anfangs allen davon. Attempto-Racing-Pilot Nick Foster war bemüht, den Abstand nicht zu groß werden zu lassen, bevor er den Audi R8 LMS, der nach dem Unfall im ersten Rennen unter Zeitnot wieder repariert wurde, an Steijn Schothorst übergeben konnte. Der Niederländer kam nach dem Boxenstopp an vierter Stelle zurück auf den Kurs. Black Falcon zeigte eine traumhafte Leistung und brachte Stolz als Führender zurück auf den Kurs, dahinter Vincent Abril im Mercedes-AMG des Teams Akka-ASP und Andrea Caldarelli im FFF-Lamborghini.

Während Stolz fortan das Rennen bestimmte, musste Abril seinen baugleichen Rennwagen mit einem Kupplungsproblem abstellen. Dies erlaubte die ungestörte Siegesfahrt für Black Falcon und das erste Podium für Caldarelli und Marco Mapelli in der Sprintmeisterschaft. Den dritten Rang erbten Foster und Schothorst für Attempto Racing.

Die zwischenzeitlich Viertplatzierten Nico Bastian und Thomas Neubauer, Sieger des ersten Rennens, wurden zu einer Durchfahrtsstrafe für Überholen unter gelber Flagge verurteilt. Kelvin van der Linde sicherte sich und Clemens Schmid die Blechmedaille im Kampf mit Aston-Martin-Pilot Ricky Collard. Trotz der Strafe gewannen die Akka-ASP-Piloten Bastian und Neubauer noch die Silberwertung. Der Sieg in der Pro-Am-Klasse ging an das FFF Racing Team. Mit nur einem Teilnehmer holte HB Racing auch den zweiten Tagessieg in der Am-Klasse.