Spa-Francorchamps: Toyota lässt Muskeln im dritten Training spielen

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Toyota zeigte sein Können im dritten Training | © Toyota Motorsport GmbH

Toyota gelang im dritten Training zu den Sechs Stunden von Spa-Francorchamps die bislang schnellste Rundenzeit des Wochenende. Auch auf Rang zwei folgte ein TS050 Hybrid. G-Drive war in der LMP2-Wertung obenauf. Porsche setzte sich in beiden GTE-Klassen durch.

Toyota hat im dritten Training zum Halbfinale der Langstrecken-WM das erste Mal ernst gemacht und eine starke Bestzeit erzielt. Kamui Kobayashi verbuchte eine 1:54,105 Minuten und war damit über acht Zehntelsekunden schneller als die letztjährige Polepositionzeit. Rang zwei ging an die zweite Toyota-Truppe. Kazuki Nakajima war allerdings bereits 2,246 Sekunden langsamer.

SMP Racing bestätigte seine gute gestrige Form mit den Positionen drei und vier. Dieses Mal lautete die schnellste Rundenzeit der Russen 1:56,842 Minuten, was nur unwesentlich langsamer ist als gestern im ersten Training. Darauf folgten beide Besatzungen von Rebellion Racing. ByKolles Racing krächzt wie gestern hinter den LMP2-Prototypen rum.

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In der zweiten Liga für Prototypen fuhr G-Drive Racing abermals die Bestzeit. Jean-Éric Vergne benötigte nur 2:01,143 Minuten und war damit über sieben Zehntelsekunden schneller als die Verfolger von Jackie Chan DC Racing.

Bei den GTE-Fahrzeugen beförderte sich erstmals Porsche an die Spitze des Zeitentableaus. Gianmaria Bruni drückte den Spitzenwert auf 2:13,722 Minuten. Darauf folgte Ford-Athlet Andy Priaulx. Dahinter teilten sich erneut Porsche und Ford eine Reihe. Ferrari hielt sich mit den Positionen fünf und sechs noch etwas bedeckt. Die gestrigen Spitzenreiter von Aston Martin mussten mit den Positionen sieben und neun vorliebnehmen.

In der Herrenfahrerwertung holte Dempsey-Proton Racing die ersten beiden Plätze. Intern setzte sich Matteo Cairoli gegen Matt Campbell durch. Die besten Drei rundete ein weiterer Porsche 911 RSR ab. Das Team Project 1 rund um Jörg Bergmeister war hierfür verantwortlich. Als nächstes startet um fünfzehn Uhr die Qualifikation in den Ardennen.