Langstrecken-WM: Regelhüter heben Energiebegrenzung für LMP1-Privatiers auf

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Können die privaten LMP1 Toyota Paroli bieten? | © Rebellion Racing

Die Regelhüter der Langstrecken-WM haben eine signifikante Änderungen an der Equivalence of Technologies vorgenommen. So wurde die Begrenzung zum maximalen Energieverbrauch pro Runde für LMP1-Privatiers aufgehoben.

Können die LMP1-Privatiers beim Halbfinale der Langstrecken-WM erstmals Toyota die Stirn bieten? Dies versprechen sich die Regelhüter der Meisterschaft aufgrund der neuesten Änderung der Equivalence of Technologies. Diese sieht vor, dass alle privaten LMP1-Fahrzeuge ab dem Lauf aus Spa-Francorchamps keine Begrenzung mehr für die maximal erlaubte Energie pro Runde haben.

Vor allem bei den Läufen aus Fuji und Shanghai mussten die Fahrer der privaten LMP1-Fahrzeuge auf den Geraden lupfen, damit sie nicht die Spritgrenze pro Runde überschreiten. Dies gehört nun der Vergangenheit an. Allerdings wird nicht die maximal erlaubte Energie pro Rennstunde angefasst. Toyota darf maximal achtzig Kilogramm Treibstoff pro Stunde verbrennen, die Privatiers 115 Kilogramm.

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Eine weitere Änderung betrifft das Mindestgewicht der privaten LMP1. Autos mit Saugmotoren müssen zusätzliche sechs Kilogramm zuladen. Damit steigt das Gewicht auf 824 Kilogramm. Bis auf SMP Racing sind alle Privatiers von dieser Änderung betroffen.

Der vorletzte Lauf der Supersaison wird am kommenden Samstag ausgetragen.