ELMS-Test: High Class Racing stellt neuen Rundenrekord auf

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Oreca überragte beim ELMS-Test in Le Castellet | © ELMS

Bei den ELMS-Probefahrten in Le Castellet agierte die Oreca-Abordnung federführend. Die schnellste Rundenzeit erzielte High Class Racing. Überdies glückte Anders Fjordbach ein neuer LMP2-Rundenrekord. In der LMP3-Liga dominierte wiederum Norma.

Die Oreca-Delegation ist bei den offiziellen Einstellfahrten der Europäischen Le-Mans-Serie in Le Castellet als Taktgeber aufgetreten. In der kombinierten Gesamtwertung aller Trainingssegmente auf dem Circuit de Paul Ricard rangierten Rennställe des französischen Konstrukteurs auf den Rängen eins bis einschließlich vier. Zuoberst: High Class Racing. Schon in der dritten der fünf Sitzungen am Montagabend erzielte Anders Fjordbach den Bestwert.

Obendrein reichte die Leistung hin, um einen neuen Rundenrekord für LMP2-Prototypen aufzustellen. Die Uhr stoppte letzten Endes bei 1:40,404 Minuten. Platz zwei belegte Cool Racing. Nicolas Lapierre verkürzte den Abstand zum Klassenprimus am Dienstagnachmittag noch einmal auf dreiundzwanzig Tausendstelsekunden. Die besten Drei vervollständigte DragonSpeed. Ben Hanley pirschte sich im finalen Durchgang auf dreiundfünfzig Tausendstelsekunden an die Referenzmarke heran.

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Idec Sport Racing war wiederum in der Lage, die schnellste Rundenzeit in der Eröffnungssitzung am Montagvormittag zu fahren. Im Abschlussklassement musste sich Paul Loup Chatin allerdings mit Rang vier bescheiden. Das Delta zum Testschnellsten betrug 0,343 Sekunden. Die beste Mannschaft, welche nicht dem Oreca-Sektor entstammt: die Ligier-Equipe United Autosports. Ryan Cullen fehlten 0,683 Sekunden zur Gesamtbestzeit.

Norma dominiert LMP3-Wertung

Unterdessen haben sich die Proportionen in der LMP3-Liga zugunsten von Norma verschoben. Über ein Drittel der Nennungen entfiel bei den Prüffahrten auf die Marke Norma, womit die numerische Überlegenheit Ligiers allmählich zusammenschmilzt. Beim letztjährigen Finale an der Algarve beanspruchte der französische Hersteller noch eine Zwei-Drittel-Mehrheit für sich. Auch sportlich gab Konkurrent Norma eine gute Figur ab.

In der zusammengesetzten Rangordnung sämtlicher Übungseinheiten okkupierte Norma die vordersten vier Plätze. Vorneweg: das Oregon Team. Deren Frontmann Damiano Fioravanti notierte die Zeitnahme eine Bestleistung von 1:49,500 Minuten. Zweiter wurde Matthieu Lahaye von Ultimate. Die Differenz zum Spitzenreiter: 0,740 Sekunden. An dritter Stelle reihte sich Colin Noble von Nielsen Racing ein. Der Rückstand maß 1,113 Sekunden.

Dahinter sortierte sich David Droux für Realteam Racing ein, musste sich allerdings um 1,507 Sekunden geschlagen geben. Die Ligier-Fraktion führte indes Eurointernational an. Am Lenkrad drehte Mikkel Jensen, den 1,727 Sekunden vom Klassenflottesten trennten. In der GTE-Division war das Ferrari-Gespann Kessel Racing am schnellsten. Andrea Piccini erzielte eine Rundenzeit von 1:53,288 Minuten. Der ELMS-Saisonauftakt findet an diesem Wochenende am selben Schauplatz statt.