Sebring: Action Express Racing holt dominanten Sieg

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Action Express Racing bringt beide Besatzungen auf das Podium | © Scott R LePage

Action Express Racing hat die Zwölf Stunden von Sebring nach langer Führungsarbeit gewonnen. Felipe Nasr, Luís Felipe Derani und Eric Curran sind das siegreiche Trio. Auf das Podium gelangten nur Teams aus dem Cadillac-Lager. Die GTLM-Klasse gewann Porsche. Das Grasser Racing Team holte den Sieg bei den GTD-Startern.

Cadillac und Action Express Racing haben die Zwölf Stunden von Sebring gewonnen. Zehn nach halb elf Ortszeit überquerten Felipe Nasr, Luís Felipe Derani und Eric Curran die Ziellinie an erster Stelle. Nasr erkämpfte den Erfolg durch eine starke Schlussphase gegen den Markenkollegen Jordan Taylor von Wayne Taylor Racing. Aufgrund starken Regens hinter dem Safety Car gestartet, war dieses Rennen bereits ungewöhnlich. Anschließend bestimmten jedoch ausschließlich die Cadillac-Abordnungen das Bild an der Spitze.

Der Kampf zog sich bis in die letzte Runde, nachdem die Rennleitung das Rennen fünfzehn Minuten vor Schluss noch einmal neutralisieren musste. Taylor versuchte beim Neustart sein Glück, konnte den Brasilianer jedoch nicht überraschen. Damit musste er sich nach fast eineinhalb Stunden Kampfes geschlagen geben. Für ihn, Renger van der Zande und Matthieu Vaxivière bedeutete das die Silbermedaille.

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Den letzten Platz auf dem Podest ergatterten João Barbosa, Filipe Albuquerque und Brendon Hartley im zweiten Auto von Action Express Racing. Bei den ebenfalls als Siegkandidaten gehandelten Teams Acura und Mazda lief dagegen nicht alles zusammen. Ricky Taylor, Hélio Castroneves und Alexander Rossi handelten sich im Penske-Acura bereits früh eine Runde Rückstand ein.

Porsche erringt GTLM-Sieg

Das Mazda-Team Joest Racing war ebenfalls nicht mit dem nötigen Glück gesegnet. Bereits nach rund zwei Stunden musste Timo Bernhard seinen Wagen mit starker Rauchentwicklung im Innenraum abstellen. Mit dem Schwesterwagen kam Jonathan Bomarito während eines kurzen Regenschauers nach sechs Stunden von der Strecke ab und musste sich eine neue Frontschürze holen. Das Auto landete am ende auf Rang sechs.

In der GTLM-Klasse ging der Sieg an Porsche. Am Vortag gewann das WEC-Team bereits das Weltmeisterschaftsrennen. Damit sorgten Nick Tandy, Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki für den zweiten Sieg in Sebring innerhalb von 24 Stunden. Das Entscheidende Manöver zeigte Tandy, der Ryan Briscoe nach dessen Boxenstopp überrumpelte. Der Ford-Pilot kam auf Rang zwei ins Ziel, dahinter sahen Antonio García, Jan Magnussen und Mike Rockenfeller die Zielflagge.

Grasser Racing reist als Sieger der GTD-Klasse aus Sebring ab. Nach dem Sieg bei den 24 Stunden von Daytona hat das österreichische Team nun auch das zweite wichtige Rennen im ersten Quartal gewonnen. Mirko Bortolotti, Rolf Ineichen und Rik Breukers brachten den Lamborghini Huracán auf Rang eins. Das Podium komplettierten zwei ebenfalls italienische Fabrikate. Rang zwei ging an einen Lamborghini von Magnus Racing, Rang drei an den Ferrari der Scuderia Corsa.