N’ring 24: Bentley verzichtet neuerlich auf einen Start

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Bentley sagt das N'ring 24 erneut ab | © 1VIER.COM

Bentley fehlt neuerlich beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Nach der letztjährigen Absenz hat sich der Konstrukteur aus dem Vereinigten Königreich abermalig gegen einen Werkseinsatz in der Eifel entschieden. In der nächstjährigen Saison sei eine Wiederkehr allerdings vorstellbar.

Die Bentley-Werksmannschaft sieht abermalig von einer Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ab. Obwohl sich der Konstrukteur aus dem Vereinigten Königreich infolge des GT3-Generationswechsel zunächst mit der Absicht trug, nach der letztjährigen Abwesenheit in diesem Jahr wieder in der Vulkaneifel anzutreten, hat Rennsportboss Brian Gush dieses Vorhaben nun widerrufen.

Gegenüber Motorsport-Total.com räumte Gush ein, in dieser Saison keinen Einsatz auf der Nordschleife des Nürburgrings zu planen. Allerdings komme ein Programm mit dem neuen Bentley Continental GT3 im nächsten Jahr wiederum in Frage. „Momentan gibt es keine Pläne, in diesem Jahr auf dem Nürburgring zu fahren“, äußert sich Gush. „Nächste Saison würden wir das aber gerne machen.“

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Sofern Bentley diese Unternehmen ins Werk setzt, stehe die VLN-Langstreckenmeisterschaft ebenso auf der Agenda des britischen Konstrukteurs, um sich hinreichend auf die Kraftprobe am Fuße der Nürburg vorzubereiten. „Das ist ein ganz besonderes Rennen, das wegen seiner Reifen- und Aerodynamikregeln besondere Entwicklungen braucht. Man kann nicht einfach bei den 24 Stunden aufschlagen“, erläutert Gush.

Bentley schulterte in der Saison 2015 seinen ersten Werkseinsatz bei der eintägigen Wettfahrt auf der Nürburgring-Nordschleife. Das Projekt koordinierte HTP Motorsport. Letzten Endes belegten Harold Primat, Christopher Brück, Clemens Schmid und Marco Seefried den achten Platz im Gesamtklassement. Im darauffolgenden Jahr verbesserte sich der Nobelhersteller aus Crewe noch einmal.

Unter der Ägide von C. Abt Racing kreuzten Brück, Christian Menzel, Guy Smith und Fabian Hamprecht die Ziellinie an achter Stelle die Ziellinie – das bislang beste Resultat Bentleys. In der Saison 2017 musste Bentley dahingegen mit den Rängen fünfzehn und zwanzig vorliebnehmen, ehe der großbritannische Hersteller im vergangenen Jahr auf einen Start beim Langstreckenwettbewerb am Ring verzichtete.