ADAC GT Masters: Phoenix Racing plant Fortführung des Programms

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Phoenix Racing will weitermachen | © Gruppe C

Die Mannschaft von Phoenix Racing beabsichtigt, ihr ADAC-GT-Masters-Engagement in diesem Jahr fortzusetzen. Zudem wolle das Gespann aus Meuspath auch in der neuen ADAC GT4 Germany Fuß fassen, um Nachwuchspiloten einen Aufstieg in die GT3-Klasse zu ermöglichen.

Phoenix Racing trägt sich mit der Absicht, sein Engagement im ADAC GT Masters weiterzuführen. „Wir wollen im ADAC GT Masters weitermachen“, bestätigt Teamchef Ernst Moser in einem Saisonrückblick, zieht aber zugleich in Betracht, Kapazitäten aufzuwenden, um ein Programm in der neu geschaffenen ADAC GT4 Germany zu stemmen. Bislang hat der Meuspather Rennstall seine Pläne allerdings lediglich skizziert.

Zur Ausgestaltung der ADAC-GT-Masters-Unternehmung äußerste sich Moser nämlich noch nicht, sondern konturiert das künftige Konzept von Phoenix Racing. Demnach wolle die Equipe ein System zur Nachwuchsförderung installieren, beginnend mit der GT4-Klasse. Letztlich wolle Phoenix Racing den Aufstieg in die GT3-Kategorie ebnen, um den Athleten eventuell sogar einen Werksvertrag zu verschaffen.

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„Wir wollen gerne ähnlich wie im Formelsport eine Karriereleiter für junge Fahrer im GT-Sport einrichten, damit sie aus der GT4 in die GT3 aufsteigen können und dann vielleicht mal Werks- oder Poolfahrer werden“, erläutert Moser die Idee. „Unser Ziel ist, die jungen Fahrer dorthin zu bringen.“ Bei einer Probefahrt an der Algarve habe Phoenix Racing bereits einige Piloten auf die Probe gestellt, um Personalfragen für die diesjährige Saison zu treffen.

Im vergangenen Jahr startete Phoenix Racing mit einem Zwei-Sportwagen-Aufgebot der Marke Audi im ADAC GT Masters. Eine Besatzung rekrutierte sich aus Max Hofer und Philip Ellis. Das andere Zweierensemble fügte sich aus Óscar Andrés Tunjo und Iwan Lukaschewitsch zusammen. In der Teamwertung des ADAC GT Masters belegte Phoenix Racing letzten Endes den gesamtelften Platz.

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