GT-Sport: Walkenhorst Motorsport reist mit BMW um den Globus

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Walkenhorst Motorsport tritt zur Titelverteidigung in Spa an | © 1VIER.COM

BMW weitet seine werksunterstützten Aktivitäten mit dem BMW M6 GT3 im kommenden Jahr aus. Neben den 24 Stunden auf dem Nürburgring und dem GT-Weltpokal in Macau steht die Intercontinental GT Challenge auf dem Programm. Walkenhorst Motorsport soll die fünf Langstreckenrennen auf dem gesamten Globus bestreiten.

Der Münchener Automobilhersteller BMW hat am Freitagabend sein globales Motorsportprogramm für 2019 vorgestellt. Eine der Säulen bleibt der Kundensport, sowie werksunterstützte Aktivitäten mit dem BMW M6 GT3. Als Team wird in diesem Programm im kommenden Jahr Walkenhorst Motorsport eine zentrale Rolle einnehmen. Die Mannschaft wird die Intercontinental GT Challenge (IGTC) und die 24 Stunden auf dem Nürburgring bestreiten.

Im Kalender der IGTC finden sich im kommenden Jahr erstmals fünf Rennen auf fünf Kontinenten. Die letzte Addition ist das Neun-Stunden-Rennen von Kyalami als Saisonfinale Ende November. Allerdings bleibt auch das 24-Stunden-Rennen in der weniger exotischen Eifel auf dem Programm. In der IGTC werden die Werksfahrer Augusto Farfus und Martin Tomczyk aktiv sein. Ein zweites Auto ist optional. Eines der Ziele ist, den Sieg in Spa-Francorchamps zu verteidigen.

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Für das Eintagesrennen auf der Nordschleife konnte BMW bereits mehr Piloten benennen. Die Einsätze werden geleitet von Walkenhorst und Rowe Racing. Bei letztgenannten werden Tom Blomqvist, Nick Catsburg, Connor de Phillippi, John Edwards, Philipp Eng, Jesse Krohn, Marco Wittmann und Nick Yelloly am Steuer sitzen. Außerdem sollen Farfus, Tomczyk und Timo Scheider in die Grüne Hölle reisen. Falken Motorsport bringt ein Fahrzeug als Kundenteam.

Zu guter Letzt will BMW den Saisonabschluss in Macau feiern. Der Umfang des Engagement ist noch nicht bekannt, jedoch geht es für Jens Marquardt und sein Team um nicht weniger als die Titelverteidigung. Farfus gewann erst kürzlich den FIA GT World Cup im letzten Rennen des Schnitzer-Teamchefs Charly Lamm.