FIA GT Nations Cup: Türkei gewinnt das zweite Qualifikationsrennen

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Die Türkei steht am Nachmittag auf der Poleposition | © Dirk Bogaerts

Die Türkei wird im Kampf um den FIA-GT-Nationenpokal von der ersten Startposition ins Rennen gehen. Ayhancan Güven und Salih Yoluç sicherten sich den Platz an der Spitze mit einem Sieg im zweiten Qualifikationsrennen und dem Silberplatz am Abend zuvor. Großbritannien und Deutschland landeten auf den Verfolgerplätzen.

Ayhancan Güven und Salih Yoluç haben das zweite Qualifikationsrennen des FIA-GT-Nationenpokals in Bahrain gewonnen. In einem durchaus unterhaltsamen Rennen am Samstagmorgen zeigten die beiden türkischen Piloten ein starkes Rennen, welches sie von der Spitze aus bestimmten. Auf das Podest kamen außerdem die Mannschaften aus Großbritannien und Deutschland.

Güven sicherte sich die Spitzenposition bereits in der ersten Kurve, als er von Rang drei kommend auf der Innenseite den spätesten Bremspunkt fand. Charles Weerts im belgischen Audi, Sieger des ersten Qualifikationsrennens, war damit geschlagen. Hinter Guven sortierte sich Jim Pla für Frankreich ein, welcher sich ebenfalls durchsetzen konnte. Weerts hingegen wurde gedreht und musste dem Ende des Feldes hinterherjagen.

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Somit zeichneten sich verschiedene Handlungsstränge ab. Die beiden Mercedes-AMG aus der Türkei und Frankreich eilten im Gleichschritt dem Feld davon. Auch nach dem Fahrerwechsel, sowie beim Neustart nach der einzigen Safety-Car-Phase des Rennens, behielt vor allem das türkische Duo einen kühlen Kopf. Yoluç brachte den Sieg über die Ziellinie und sicherte sich so die beste Ausgangslage für das Hauptrennen am Abend. Frankreich verlor Rang zwei noch durch einen Dreher in der vorletzten Runde.

Weerts und die belgische Mannschaft waren hingegen auf dem Zeitenmonitor der schnellste Teilnehmer. Er kämpfte sich durch das Feld und hatte sich schon zur Halbzeit wieder unter die besten Zehn gebracht. Teamkollege Mike den Tandt war drauf und dran diese Aufholjagd zu beenden – bis ihn ein Reifenschaden stoppte. Somit reichte es nur für Rang sechzehn.

Von Erfolg gekrönt wurde hingegen die Leistung von Nico Bastian und Alexander Mattschull im deutschen Ferrari. Bastian fuhr von Rang neun gestartet bis auf den dritten Rang nach vorn. Anschließend profitierte Mattschull vom Felder des Franzosen Jean-Luc Beaubelique. Allerdings musste er in der letzten Runde Rang zwei noch an Chris Buncombe aus Großbritannien abgegen. Damit geht das deutsche Duo von Platz drei in das Hauptrennen.

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