Bahrain: Türkei gewinnt den FIA-GT-Nationenpokal

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Ayhancan Güven und Salih Yoluv krönen ihre starke Leistung | © Dirk Bogaerts

Die Türkei hat die erste Auflage des FIA GT Nations Cup in Bahrain gewonnen. Ayhancan Güven und Salih Yoluc zeigten die stärkste Leistung aller Teilnehmer und gewannen verdient vor Großbritannien und Dänemark. Deutschland wurde durch eine Berührung in der ersten Runde zur Aufgabe gezwungen.

Ayhancan Güven und Salih Yoluc sind die neuen Nationenchampions im GT-Sport. Mit einem Sieg im Hauptrennen haben die beiden Mercedes-Piloten den Sieg für die Türkei beim FIA GT Nations Cup in Bahrain geholt. Auf dem Podium stehen außerdem die Teilnehmer aus Großbritannien, Chris Froggatt und Chris Buncombe, sowie Dänemark, Johnny Laursen und Nicklas Nielsen.

Yoluc fuhr den Start im Auto, das von Ram Racing vorbereitet wurde, und konnte als Führender in die erste Kurve einbiegen. Allerdings war die erste Runde von zahlreichen Manövern gezeichnet, die in fünf Ausfällen resultierten. Bereits auf der Startgeraden drehte sich Mike den Tandt aus Belgien nach einem Kontakt mit Mexiko. Es bedeutete das Rennende für den Audi-Piloten und einen Reifenschaden am Ferrari von Martin Fuentes.

Fast zeitlich berührten sich die Autos aus Australien, Weißrussland und Schweden. Alle drei mussten ebenfalls die Segel streichen. Für die Aufräumarbeiten kam das Safety-Car auf die Strecke, sodass das Rennen erst nach fünfzehn Minuten wieder freigegeben werden konnte. Beim Neustart musste Yoluc zwischenzeitlich das britische Team ziehen lassen und sich anschließend gegen die Avancen der Russen wehren.

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Die Boxenstopps leiteten die Trendwende ein. Güven übernahm den Mercedes-AMG der Türke und begann sogleich die schnellsten Runden aller Teilnehmer zu drehen. Chris Buncombe, welcher nun für Großbritannien am Steuer saß, konnte dies nicht erwidern. Folglich übernahm Güven die Spitze und holte damit den Nationenpokal in die Türkei. Großbritannien konnte den zweiten Rang vor Dänemark halten.

Für Deutschland verlief das Rennen dagegen enttäuschend. Von Rang vier gestartet, konnte sich Alexander Mattschull im Tumult der ersten Kurve aus allen Brennpunkten heraushalten. Anschließend kämpfte er gegen José Manuel Balbiani um Rang drei. Durch die harte Verteidigung des Argentiniers wurde jedoch die Radaufhängung des Ferrari beschädigt. Mattschull kam zurück in die Box und musste aufgeben.