GT-Sport: Frank-Steffen Walliser übernimmt Baureihenverantwortung des Porsche 911

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Führungswechsel in der Entwicklung des Porsche 911 | © Porsche AG

An der Spitze der Motorsportabteilung nimmt Porsche für 2019 Veränderungen vor. Der bisherige Chef Frank-Steffen Walliser übernimmt die Gesamtverantwortung für den Porsche 911. Die Entwicklung der GT-Fahrzeuge bleibt aber weiterhin in seinem Bereich. Neuer Motorsportchef wird hingegen Fritz Enzinger.

Der bisherige Porsche-Motorsportchef Frank-Steffen Walliser wechselt auf eine andere Position innerhalb des Stuttgarter Sportwagenherstellers. Ab dem 1. Januar 2019 übernimmt er die Baureihenverantwortung für das wichtigste Auto des Herstellers: den Porsche 911. Damit tritt er die Nachfolge August Achleitners an, welcher in den Ruhestand geht.

Seit 2014 steht der Stuttgarter an der Spitze der Motorsportabteilung, welche ihre Heimat in Weissach hat. Gemeinsam mit Fritz Enzinger baute er das LMP1-Programm auf und führte es zu drei Le-Mans-Siegen und ebenso vielen Gesamtsiegen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft in der Fahrer- und Herstellerwertung.

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In seiner neuen Position wird Walliser für den Produktentstehungsprozess des Neunelfers verantwortlich sein, dessen Umsetzung in der Motorsportabteilung er bislang betreut. Walliser wird wie bereits Achleitner direkt an den Vorstandsvorsitzenden Oliver Blume berichten. Die Leitung der GT-Entwicklung wird er jedoch auch in seiner neuen Funktion behalten.

„Mit Integration der GT-Straßenfahrzeuge in die Baureihe 911 und 718 können wir den für unsere kompromisslosen Straßensportwagen erforderlichen Besonderheiten deutlich früher Rechnung tragen als bisher“, erklärt Walliser die Gründe. An seine Stelle als Motorsportchef tritt hingegen Enzinger, welcher diese Funktion momentan für die Konzernmutter Volkswagen ausübt.