GT-Sport: Porsche nominiert Junioren für das Nachwuchsprogramm 2019

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Julien Andlauer wird weiterhin von Porsche gefördert | © Porsche

Porsche setzt sein Nachwuchsprogramm in der kommenden Saison mit zwei Kandidaten fort. Julien Andlauer wird ein zweites Jahr in der Förderung zuteil. Sein neuer Kumpane wird der Neuseeländer Jaxon Evans, der sich bei einer Sichtung in Le Castellet empfehlen konnte. Beide bestreiten den Porsche-Supercup.

Der Stuttgarter Automobilhersteller Porsche hat seine Nachwuchskräfte für die kommende Saison vorgestellt. Dieser fördert Julien Andlauer und Jaxon Evans. Der Franzose Andlauer genießt bereits sein zweites Jahr im Programm, während sich Evans in einer Sichtung gegen zehn andere Anwärter durchsetzen konnte.

„Nach der Sichtung im französischen Le Castellet haben wir alle Daten sorgfältig analysiert und uns für Jaxon Evans entschieden. Wir sind davon überzeugt, dass Jaxon und Julien ausreichend Talent besitzen, um weitere Erfolge im internationalen Motorsport zu feiern“, wird die Leiterin der Talentschmiede Jennifer Biela-Moll in der Pressemitteilung zitiert.

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Beide Piloten bestreiten 2019 den Porsche-Supercup im Rahmen der Formel 1. Hierfür sponsert sie der Sportwagenhersteller mit jeweils 225.000 Euro. Neben der Fahrpraxis werden sie auch abseits der Strecke durch Ingenieure, Fitnesstrainer, Medienexperten und Mentaltrainer geschult.

Der Neuling Evans stammt aus Neuseeland und machte in Australien seine ersten Schritte im Kartsport. In der vergangenen Saison konnte er die Meisterschaft im Australischen Porsche-Markenpokal sichern. Als sein großes Vorbild gilt Le-Mans-Sieger und Porsche-Werksfahrer Earl Bamber.

Andlauer ist dagegen bereits ein bekannterer Name im professionellen GT-Sport. Er bestritt schon in der abgelaufenen Saison den Supercup, in dem er beide Rennen beim Saisonabschluss in Mexiko gewinnen konnte. Die Saison beendete er als Vierter. Daneben bestreitet er für Dempsey-Proton Racing die Langstrecken-Weltmeisterschaft in der GTE-Am-Klasse. Dort gewann er erst kürzlich die Sechs Stunden von Shanghai.