IMSA: Hyundai plant DPi-Einstieg für 2020, Alonso erwägt weiteren Daytona-Start

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Alonso will erneut in Daytona starten | © Toyota Motorsport GmbH

Es verdichten sich die Gerüchte, dass Hyundai ab 2020 zwei DPi-Prototypen in der IMSA Sportscar Championship einsetzen wird. Darüber hinaus will Fernando Alonso erneut in Daytona starten, und Magnus Racing vollzieht einen Markenwechsel. Und Aston Martin hat einen GTLM-Start für Daytona abgesagt. Ein Nachrichtenspiegel.

Kommt Hyundai 2020 mit zwei Werkswagen? 

2020 könnte der nächste Hersteller in die DPi-Wertung einsteigen. Hyundai will sein Motorsport-Programm, vor allem auf dem amerikanischen Markt, weiter ausbauen. Dazu führen die Koreaner laut Sportscar365 Gespräche mit mehreren Topmannschaften für den Einstieg in die IMSA SportsCar Championship. Bei den 24 Stunden von Daytona 2020 sollen die beiden Hyundai DPi ihr Debüt feiern.

Laut Hyundai-N-Chef Albert Biermann befasse sich der Hersteller mit der DPi-Wertung, erteilte aber noch keine definitive Zusage. Dabei besteht auch die Möglichkeit, dass die DPi-Prototypen unter der Flagge von Genesis (Hyundais Luxusmarke) oder KIA starten.

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Des Weiteren ist Hyundai auch in der Arbeitsgruppe des ACO aktiv, welche das übernächste Reglement zur Brennstoffzelle ausarbeitet. An der Hypercar-Arbeitsgruppe nehmen die Koreaner nicht teil, da ein solches Programm laut Biermann zu teuer sei.

Startet Alonso 2019 in Daytona?

Fernando Alonso befasst sich offenbar mit einem weiteren Start bei den 24 Stunden von Daytona. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister führt nach Informationen von Sportscar365 aktuell Gespräche mit mehreren DPi-Herstellern für die Teilnahme an der 2019er-Ausgabe.

Sein derzeitiger Rennkalender weist zwischen dem Formel-1-Grand Prix aus Abu Dhabi am kommenden Wochenende und dem Tausend-Meilen-Rennen in Sebring im März 2019 eine Lücke auf. Demnach stände der Spanier für eine zweite Teilnahme zur Verfügung. In diesem gab Alonso sein Sportwagendebüt in Daytona für United Autosports. Damals belegte er zusammen mit Lando Norris und Phil Hansson de achtunddreißigsten Platz.

Aston Martin startet nicht in Daytona

Aston Martin hatte sich mit einem Start bei den 24 Stunden von Daytona in der GTLM-Wertung beschäftigt. Allerdings musste der britische Autobauer diese Pläne nun verwerfen. Auch in der GTD-Wertung wird Aston Martin mit dem neuen Fahrzeug nicht vertreten sein.

Gegenüber Motorsport.com hat Aston-Martin-Racing-Präsident David King bestätigt, dass seine Marke nicht mit dem neuen Vantage GTE nach Florida reisen wird. Aktuell besitzt die Manufaktur nur zwei Chassis der neuen Generation und diese werden zum Zeitpunkt der 24 Stunden von Daytona 2019 noch von Schanghai nach Sebring verschifft. Ebenfalls unmöglich ist der Start eines neuen Vantage GT3 in der GTD-Wertung, da der GT3-Bolide zu diesem Zeitpunkt noch nicht homologiert sein wird.

Magnus Racing vollzieht Fabrikatswechsel

Magnus Racing setzt sein Engagement in der IMSA SportsCar Championship 2019 fort. Allerdings hat die Truppe von Teamchef John Potter das Fabrikat gewechselt. Statt des Audi R8 LMS hat sich die Equipe einen Lamborghini Huracán GT3 Evo zugelegt. Dabei bleibt die Fahrerpaarung unverändert. Potter tritt weiter zusammen mit Andy Lally an.