Pierre Kaffer: „Es war ganz klar mein Fehler“

668
Pierre Kaffer hat sich für sein Vergehen entschuldigt | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Pierre Kaffer hat in seinem Facebook-Kanal Stellung zu dem Vorfall beim neunten VLN-Lauf bezogen, der ihm seine Nordschleifen-Permit gekostet hat. Er sucht dabei keinerlei Ausreden und nimmt die Schuld voll auf sich.

Am vergangenen Samstag hat der DMSB dem nächsten SP9-Piloten die Nordschleifen-Permit entzogen. Beim neunten VLN-Lauf hat Audi-Werksfahrer Pierre Kaffer innerhalb einer Code-60-Phase das Tempo auf 120 Stundenkilometer erhöht und einen Teilnehmer überholt. Dieses Manöver hat ihn seinen Nordschleifen-Führerschein gekostet.

Nun hat sich der Mann aus Bad Neuenahr-Ahrweiler in seinem Facebook-Kanal zu Wort gemeldet und sich entschuldigt. „Im Rennen gab es im Kesselchen einen Unfall – genauer gesagt bei der Anfahrt der Mutkurve. Anfänglich wurde ab dem Posten 132 wieder die grüne Flagge gezeigt. In der siebten Runde war die Code-60-Phase plötzlich länger“, schrieb Kaffer. „Damit hatte ich nicht gerechnet und die Code-60-Tafel schlichtweg nicht gesehen. Es war ganz klar mein Fehler.“

- Anzeige -

„Ich bin seit rund 20 Jahren auf der Nordschleife unterwegs, setze mich auch in meiner Freizeit immer wieder für mehr Sicherheit ein, unter anderem als Repräsentant der FIA und im Fachausschuss des DMSB. Da darf mir so etwas nicht passieren“, führte Kaffer weiter aus.

„Ich kann es leider nicht rückgängig machen, möchte mich aber in aller Form für diesen Fauxpas entschuldigen. Über viele, viele Jahre habe ich mir im oft hitzigen Wettbewerb am Nürburgring nie etwas zu Schulden kommen lassen. Auch in Zukunft werde ich sportlich hart und fair, aber achtsam auf der Nordschleife kämpfen und dabei niemanden gefährden“, gelobt Kaffer.