VLN: Aston Martin sichert Poleposition, Schnitzer Motorsport startet von Rang eins

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Aston Martin schaffte die beste Rundenzeit in der Qualifikation | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Aston Martin hat die Poleposition für das VLN-Halbfinale errungen, beginnt regelbedingt aber nicht von Platz eins. Maxime Martin war der schnellste Pilot. Dahinter platzierte Christopher Haase den 2019er-Audi-R8-LMS. Die besten Drei komplettierte Schnitzer Motorsport und steht somit ganz vorne.

Die Qualifikation zum Halbfinale der VLN-Langstreckenmeisterschaft wurde unter schwierigen Bedingungen ausgetragen. Auf einer feuchten, aber abtrocknenden Strecke waren keine Spitzenzeiten möglich; auch weil lange Code-60-Phasen eine Zeitenjagd verhinderten. Vielmehr kämpften die Mannschaften eher darum, nicht abzufliegen und einige Sicherheitsrunden zu verbuchen.

Die schnellste Rundenzeit erzielte Maxime Martin, der den neuen Aston Martin Vantage GT3 steuerte. Seine Rundenzeit: 8:31,359 Minuten. Auch der zweite Rang ging an ein SPX-Auto. Christopher Haase hievte den 2019er-Audi-R8-LMS auf die zweite Position. Da die beiden Fahrzeuge laut Regelment ans Ende der ersten Startgruppe versetzt werden, wird Augusto Farfus das Feld in die erste Kurve führen. Der Brasilianer startet für Schnitzer Motorsport.

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Neben ihm steht Phoenix-Racing-Pilot Max Hofer. Ob Hofer starten kann, ist ungewiss, weil er in einen Unfall im Bereich der Hohen Acht involviert war. Rudi Adams stellte den BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport auf die fünfte Position. Auf dem sechsten Rang folgte ein weiterer Debütant: Edoardo Mortara im Mercedes-AMG GT3 von SPS Automotive Performance.

Christopher Brück verunfallt schon in der Einführungsrunde

Frank Stippler kreuzte als Siebenter die Ziellinie. Seine Rundenzeit war 10,348 Sekunden langsamer. Die besten Zehn komplettierten HTP Motorsport, Manthey-Racing und Frikadelli Racing. Den Mercedes-AMG GT3 pilotierte Dominik Baumann. Bei Manthey-Racing war Lars Kern der schnellste Pilot. Für Frikadelli Racing war Felipe Fernández Laser unterwegs.

Generell hatten viele Topmannschaften eine problematische Qualifikation auf der Nürburgring-Nordschleife. Unter anderem flog Christopher Brück bereits in der Einführungsrunde im Bereich Hatzenbach mit seinem Lamborghini Huracán GT3 ab. Bei Land-Motorsport war aufgrund eines Getriebeschadens keine Zeitenjagd möglich.

Ebenfalls einen Leitplankenkontakt hatte Christian Hohenadel mit dem Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport. Beim zweiten Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing verhinderte wiederum ein Reifenschaden eine Topplatzierung. Das Rennen startet wie gewohnt um zwölf Uhr.