September 2018: Der Monat im Rückspiegel

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Falken Motorsports und Grasser Racing standen im September im Mittelpunkt | © Ralf Kieven / Stefan Deck

Die Regelwächter schlossen Grasser Racing vom GT-Sprintfinale auf dem Nürburgring aus, Falken Motorsports errang einen Doppelsieg beim RCM-DMV-Grenzlandrennen. John Shoffner überstand einen Neunfachsalto, das Team 75 Bernhard scheiterte vor dem DMSB-Berufungsgericht. Der Monat September im Rückspiegel.

Im September hievten sich zwei Rennställe ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Zum einen: Grasser Racing. Das Lamborghini-Gespann verlor zunächst seinen Samstagssieg beim SRO-Sprintfinale auf dem Nürburgring durch eine Zeitstrafe. Anschließend sperrte die Rennleitung die Mannschaft in Giftgrün-Orange wegen diverser Vergehen Christian Engelharts in der Auslaufrunde für das allerletzte Gefecht des Jahres.

Zum anderen: Falken Motorsports. Zunächst gelang der türkisfarbenen Equipe ein Zweifacherfolg beim RCM-DMV-Grenzlandrennen – nebst einem neuen Rundenrekord. Der Porsche 911 GT3 R kreuzte vor dem BMW M6 GT3 des Teams die Ziellinie. Anschließend testete die Mannschaft des Reifenherstellers beim Viertelfinale der VLN-Langstreckenmeisterschaft in der SPX-Klasse die nächste Generation des GT3-Neunelfers.

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Ebenfalls im Fokus: GetSpeed Performance. Beim sechsten Rennen auf der Nordschleife überstand Porsche-Pilot John Shoffner einen neuneinhalbfachen Seitwärtsüberschlag ohne schwerwiegende Verletzungen. Mercedes-AMG errang unterdes den Sprinttitel der Blancpain GT Series dank des Teams Akka-ASP, während eine Kollision den HTP-Motorsport-Markenkollegen beim ADAC-GT-Masters-Finale jegliche Chancen auf den Meisterschaftsgewinn raubte.

Denkwürdige Ereignisse trugen sich wiederum zuvor beim Semifinale des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring zu. Das Team 75 Bernhard gewann den ersten Durchgang – nach einem vorläufig nicht geahndeten Regelverstoß – unter Vorbehalt, scheiterte anschließend mit seiner Berufung vor dem zuständigen DMSB-Gericht. Beim Sonntagswettstreit triumphierte das Team EFP wiederum nach einem tumultuarischen Veranstaltungsverlauf. Außerdem enthüllte Lamborghini sein GT3-Evolutionsmodell.

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