Barcelona: Black Falcon sichert Poleposition, schwerer Einschlag von Attempto Racing

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Black Falcon steht beim letzten Lauf auf der Poleposition | © SRO

Die Titelanwärter bestimmten die Qualifikation zum finalen Lauf der Blancpain GT Series in Barcelona. Den besten Durchschnitt erzielten die Piloten von Black Falcon. Dahinter stehen die Widersacher von WRT. Unterdessen verbuchte Pieter Schothorst einen schweren Unfall im ersten Segment.

Black Falcon hat sich in einer zerstückelten Qualifikation die Poleposition zum Finale der Blancpain GT Series gesichert. Mehrere Rotunterbrechungen und gelbe Flaggen machten die Zeitenjagd zum Glücksspiel. Luca Stolz, Maro Engel und Yelmer Buurman behielten dabei den kühlsten Kopf und stehen in Barcelona auf dem Platz an der Sonne. Ihre gemittelte Rundenzeit betrug 1:44,312 Minuten.

Auf Startrang zwei stehen die Titelherausforderer von Audi. Christopher Mies, Alex Riberas und Dries Vanthoor stellten den R8 LMS mit der Startnummer eins auf die zweite Position. Die zweite Startreihe teilen sich Strakka Racing und das Team Akka-ASP. Für Strakka Racing fuhren Maximilian Buhk, Maximilian Götz und Álvaro Parente, während Raffaele Marciello, Tristan Vautier und Daniel Juncadella den Mercedes-AMG pilotierten. Marciello erzielte überdies die schnellste Einzelrunde.

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Bereits im ersten Teil der Qualifikation wurde eine lange Rotunterbrechung notwendig. In der schnellen Kurve neun verlor Pieter Schothorst die Kontrolle über den Audi R8 LMS von Attempto Racing und schlug heftig in die Streckenbegrenzung ein. Glücklicherweise wurde Schothorst nicht schwer verletzt. Der R8 ist allerdings nicht an der Strecke reparabel, weshalb die Gebrüder Schothorst und Kelvin van der Linde nicht starten können.

Weitere Unterbrechungen wegen Ausrutscher ins Kiesbett

Die anderen Unterbrechungen verursachten weitere gestrandete Fahrzeuge. Unter anderem der Bentley Continental GT3 von Parker Racing, der Lexus RC F GT3 mit Stéphane Ortelli an Bord und der Audi R8 LMS von Car Collection Motorsport waren für die weiteren Unterbrechungen verantwortlich.

Die weiteren Platzierungen lauten wie folgt: Saintéloc Racing und Grasser Racing sicherten sich die dritte Startreihe. Christopher Haase, Markus Winkelhock und Simon Gachet sind auf dem Audi der Franzosen genannt. Frank Perera, Rolf Ineichen und Phil Keen waren die schnellsten Lamborghini-Bändiger.

Darauf folgten Rowe Racing und die Nissan-Equipe des Teams RJN. Tom Blomqvist, Jens Klingmann und Nick Catsburg bewegten den BMW M6 GT3 des Mineralölunternehmen. Matt Perry, Alex Buncombe und Jann Mardenborough pilotierten Godzilla. Die besten Zehn komplettierten Bentley und Lexus. Das Rennen startet um fünfzehn Uhr.