Barcelona: Black Falcon holt dominierend Titel, Akka-ASP gewinnt Gesamtwertung

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Black Falcon siegte und holte den Titel | © SRO

Black Falcon hat das Drei-Stunden-Rennen von Barcelona dominiert. Maro Engel, Yelmer Buurman und Luca Stolz holten durch den Sieg die Langstreckenwertung. Das Team Akka-ASP hat darüber hinaus die Blancpain GT Series gewonnen. Emil Frey Racing schickt den Jaguar mit einem hervorragenden vierten Rang in Rente.

Black Falcon hat ein perfektes Rennen in Barcelona erwischt und das Finale der Blancpain GT Series dominiert. Maro Engel, Yelmer Buurman und Luca Stolz waren heute in einer eigenen Liga unterwegs und holten sich durch den dominanten Sieg den Titel in der Langstreckenwertung.

Auf Rang zwei kreuzte das Team Akka-ASP die Ziellinie. Tristan Vautier, Daniel Juncadella, und Raffaele Marciello waren für den Erfolg verantwortlich. Der zweite Platz reichte für die Mercedes-AMG-Mannschaft, die Meisterschaft in der Gesamtwertung zu erringen. Darüber hinaus hat Marciello die Gesamtfahrerwertung gewonnen. SMP Racing komplettierte das Podium. Davide Rigon, Miguel Molina und Mikhail Aleshin pilotierten den Ferrari 488 GT3 der Russen.

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Stolz erwischte den besten Start von allen und führte das Feld in die erste Kurve, dahinter ging es deutlich wilder zu, was einige Safety-Car-Phasen im Laufe des Rennens nach sich zog. Auf der zweiten Position hielt Nikki Thiim den Aston Martin von R-Motorsport. Da Thiim Probleme mit seinen Reifen hatte, konnte sich Stolz absetzen. Hinter Thiim bissen sich die Verfolger die Zähne aus und kamen nicht am Dänen vorbei.

Bereits nach wenigen Umläufen mussten die bis dato Führenden der Langstreckenwertung aus dem Hause Emil Frey Racing die Segel streichen. Eine Zylinderreihe versagte beim Lexus RC F GT3 von Marco Seefried. Die nächste Vorentscheidung fiel eine halbe Stunde vor dem Ende, als Dries Vanthoor versuchte, Matthieu Vaxivière zu überholen. Dabei schoss der Belgier den Aston-Martin-Piloten ab. Logischerweise wurde Vanthoor mit einer Durchfahrtsstrafe belegt, was die Truppe von WRT aus dem Meisterschaftskampf riss.

Jaguar GT3 geht mit Titel in Rente

Davor gab es die größte Überraschung des Rennens. Fünfzig Minuten vor dem Ende wurde eine der vielen Safety-Car-Phasen ausgerufen. Emil Frey Racing absolvierte kurz vorher seinen letzten Boxenstopp am GT3-Jaguar. Plötzlich führte die Raubkatze das Finale an. Zwar wurden Mikael Grenier, Alex Fontana und Adrian Zaugg auf den vierten Rang durchgereicht. Dieser Platz reichte dem Trio aber zum Titelgewinn in der Silberwertung. Der Auftritt in Barcelona war das letzte Rennen des Jaguars, der mit einer Meisterschaft ins Museum geht.

Grasser Racing kam auf der fünften Stelle ins Ziel. Raffaele Gianmaria, Marco Mapelli und Ezequiel Perez Companc fuhren diesen Lamborghini Huracán GT3. Maxime Soulet, Vincent Abril und Andy Souček beendeten für Bentley die Saison auf dem sechsten Rang. Strakka Racing sah als siebente Truppe die Zielflagge. Oliver Rowland, Felipe Fraga und Christian Vietoris steuerten diesen Mercedes-AMG GT3.

Die besten Zehn komplettierten beide Besatzungen von Rowe Racing und Manthey-Racing. Intern setzten sich Jesse Krohn, Philipp Eng und Alexander Sims gegen Tom Blomqvist, Jens Klingmann und Nick Catsburg durch. Grello wurde von Romain Dumas, Dirk Werner und Frédéric Makowiecki durch Katalonien gejagt.