ILN: Vereinsgründung mit konstituierender Sitzung abgeschlossen

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Martin Rosorius von Black Falcon wird Vorsitzender des ILN e.V. | © 1VIER.COM

Der Organisierungsgrad der Mannschaften rund um die Nürburgring-Rennserien VLN und RCN hat zugenommen. Die bislang lose Vereinigung Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring hat sich als rechtsfähiger Verein eintragen lassen. Den ersten Vorsitz übernimmt Martin Rosorius, welcher als Berater bei Black Falcon tätig ist.

Die Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring hat sich im August als Verein eintragen lassen. Am 14. August fand die konstituierende Sitzung am Nürburgring statt. Auch weiterhin will sich der Verein um die Belange kleiner und großer Teams in den Rennserien VLN und RCN am Nürburgring kümmern. Als Vorsitzender wurde Martin Rosorius, Berater des Teams Black Falcon, gewählt. Olaf Manthey wird Ehrenmitglied.

Dem ersten Vorsitzenden Rosorius wird Dirk Theimann, Teammanager von Phoenix Racing, zur Seite stehen. Ralf Zensen wurde zum Schatzmeister ernannt, Rebecca Kessler erfüllt die Funktion der Schriftführerin. Beisitzende sind Alexander Böhm (Black Falcon), Andreas Heinke (WTM), Nicki Raeder (Manthey-Racing), Daniel Sorg (Sorg Rennsport) und Matthias Unger (Adrenalin Motorsport). Kassenprüfer werden Rolf Derscheid (Derscheid Motorsport) und Matthias Holle (Mathol Racing) sein. Dirk Adorf wird als Vertreter der Fahrer-AG dem Vorstand beiwohnen.

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„Unsere Türen stehen allen Teams und Fahrern der VLN, RCN und des 24-Stunden-Rennens offen. Die ILN wird auch zukünftig Maßnahmen und Regelungen auf ihre Sinnhaftigkeit, Sicherheit, Effektivität und insbesondere ihre Kundenorientierung überprüfen“, ließ Präsident Rosorius verlauten. So lobte er im selben Atemzug auch die Aufhebung der Einheitsreifen der SP10-Klasse beim 24-Stunden-Rennen.

„Umso bedauerlicher ist es, dass die VLN nun per Ausschreibung einen neuen Einheitsreifen-Ausrüster für eben diese Kategorie mit so unterschiedlichen GT4-Fahrzeugen sucht. Hier sehen wir dringenden Gesprächsbedarf.“ Auch die Flaggenregelung, welche zuletzt für zahlreiche Strafen sorgte, hat er direkt auf die Agenda gesetzt. Sein Antrieb sei es, dass die Regelungen wieder eindeutig für alle Teilnehmer werden.