Spa 24: Team Akka-ASP fährt Bestzeit im Nachttraining

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Mercedes-AMG war im Nachttraining am schnellsten | © Stefan Deck

Im Nachttraining zum 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps ist das Team Akka-ASP die schnellste Rundenzeit gefahren. Die Mercedes-AMG-Equipe ordnete sich vor den Titelverteidigern von Saintéloc Racing ein. Auf den nachfolgenden Rängen platzierten sich Barwell Motorsport, Rowe Racing und WRT.

Um sich auch bei Dunkelheit auf dem Circuit de Spa-Francorchamps zurechtzufinden, fand im Anschluss an die Qualifikation zum Ein-Tages-Wettstreit in den Ardennen ein neunzigminütiges Nachttraining statt. In Relation zu den bisherigen Sitzungen verminderte die Spitzengruppe des Teilnehmerfeldes das Tempo allerdings, weshalb sich die Rundenzeiten oberhalb des Niveaus von zwei Minuten und zwanzig Sekunden bewegten.

Den Takt gab letzten Endes Mercedes-AMG vor. Das Team Akka-ASP ordnete sich mit seiner dreiköpfigen Besatzung Raffaele Marciello, Daniel Juncadella und Tristan Vautier an oberster Stelle im Klassement ein. Nach dem raschesten Umlauf stoppte die Uhr bei 2:20,693 Minuten, womit die Trainingsbesten die Audi-Kontrahenten von Saintéloc Racing – Markus Winkelhock, Frédéric Vervisch und Christopher Haase – um 0,239 Sekunden unterboten.

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An dritter Position klassierte sich bereits der schnellste Rennstall der Amateurwertung: Barwell Motorsport. Das Lamborghini-Quartett Adrian Amstutz, Leo Machitski, Richard Abra und Patrick Kujala erzielte einen Bestwert von 2:21,258 Minuten. Nach einer zurückhaltenden Vorstellung am Veranstaltungsdonnerstag beanspruchte Rowe Racing bei Dunkelheit den vierten Rang. Den BMW-Athleten Alexander Sims, Jens Klingmann und Nick Catsburg fehlten 0,705 Sekunden zur Sitzungsbestmarke.

Die besten Fünf vervollständigte das W Racing Team. Das Delta der Audi-Equipe Dries Vanthoor, Alex Riberas und Christopher Mies zu den Spitzenreitern betrug 0,762 Sekunden. Die Startreihenfolge der ersten Zwanzig fechten die Teilnehmer der Super-Pole-Qualifikation am Freitagabend um 19.10 Uhr aus. Zuvor findet ein dreißigminütiges Warm-up für das gesamte Starterfeld statt.