Blancpain GT: Sportgericht entscheidet zugunsten von R-Motorsport

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R-Motorsport bleibt Sieger von Silverstone | © Dirk Bogaerts

Der Sieger der Drei Stunden von Silverstone steht offiziell fest. Fast zwei Monate nach dem Lauf der Blancpain GT Series im Vereinigten Königreich wurde der offene Fall des Aston Martins von R-Motorsport entschieden. Das Sportgericht sprach das Team vom ursprünglichen Verstoß frei, womit Nicki Thiim, Matthieu Vaxivière und Jake Dennis den Sieg behalten.

Das Sportgericht des Königlich Belgischen Automobilverbands, kurz RACB, hat im Falle R-Motorsport aus Silverstone zugunsten der schweizerischen Mannschaft entschieden. Beim zweiten Rennen des Blancpain Endurance Cups wurde das Auto mit der Startnummer 76 nach dem Zeittraining disqualifiziert. Es konnten im Aufzeichnungsgerät keine Daten gefunden werden.

Da R-Motorsport jedoch Protest einlegte, durften Jake Dennis, Matthieu Vaxivière und Nicki Thiim vorläufig ihre Poleposition behalten. Mit einer dominanten Leistung gewann das Trio anschließend den dreistündigen Lauf. Es wurde festgestellt, dass dieser Verstoß nicht Bestand hat.

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Jedoch wird das Team nach Artikel 89 bestraft, welcher besagt, dass die Status-LED vor jeder Sitzung geprüft werden müssen, was in jenem Falle nicht erfolgt war. Damit einher geht eine Strafe von 5.000 Euro sowie administrative Kosten von weiteren 500 Euro. Den Sieg darf die Truppe jedoch behalten.