Mosport: Regelhüter verändern die Balance of Performance in allen Klassen

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Magnus Racing bekommt für Mosport mehr Leistung | © Dan Burke

Nur eine Woche liegen zwischen dem Sechs-Stunden-Rennen von Watkins Glen und dem Gastspiel in Mosport. Für das einzige Rennen, welches nicht auf US-Amerikanischen Boden ausgetragen wird, hat die IMSA die Einstufung einiger DPi-, GTLM- und GTD-Autos geändert.

Nach dem ersten Gesamtsieg des Oreca 07 durch JDC-Miller Motorsport hat die IMSA einige Änderungen an der Balance of Performance für die DPi-Prototypen vorgenommen. So dürfen die Cadillac-Mannschaften in ihren Boliden jeweils zwei um 0,3 Millimeter vergrößerte Restriktoren verbauen.

Mazda erhält zwischen 6500 und 9100 Umdrehungen pro Minute im Durchschnitt fünfzig Millibar mehr Ladedruck. Bei Nissan wurde der Ladedruck zwischen 6200 und 7600 Umdrehungen um durchschnittlich achtzehn Millibar erhöht. Dazu dürfen die Cadillac zwei Liter mehr Sprit fassen, Mazda drei und Nissan einen. Einzig die beiden Acura ARX-05 müssen mit der Einstufung aus Watkins Glen fahren.

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Corvette und BMW profitieren in der GTLM-Wertung, Audi und Porsche in der GTD-Division

Der im Bundesstaat New York Unterlegene BMW M8 GTE bekommt Zugeständnisse beim Ladedruck. Dieser wurde zwischen 3500 und 7500 Umdrehungen pro Minute durchschnittlich um siebenundvierzig Millibar gesteigert. Die Mechaniker von Corvette Racing dürfen jeweils zwei um 0,9 Millimeter vergrößerte Luftmengenbegrenzer in die C7.R einbauen. Zusätzlich wurde das Tankvolumina bei BMW um zwei Liter, bei Corvette um einen Liter angehoben.

In der GTD-Klasse bekommt der Porsche 911 GT3 R zwei um drei Millimeter größere Restriktoren. Darüber hinaus geben die Regelmacher dem Audi R8 LMS zwei um einen Millimeter größere Luftmengenbegrenzer. Auch bei diesen beiden Fahrzeugen wurde das Tankvolumen angehoben. So dürfen die Audianer von Magnus Racing zwei Liter mehr tanken, während Wright Motorsports einen zusätzlichen Liter nachfüllen darf.