Watkins Glen: JDC-Miller feiert Premierensieg, Land-Motorsport verliert Klassensieg durch Strafen

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Turner Motorsport siegt mit dem BMW M6 GT3 | © Dan Burke

Turner Motorsport erbt Klassensieg von Land-Motorsport

Don Yount, Markus Palttala und Dilon Machavem holten fast sensationell den Klassensieg in der GTD-Division bei den Sechs Stunden von Watkins Glen. Dabei profitierte die BMW-Truppe von mehreren Strafen, die gegen Land-Motorsport ausgesprochen wurden. Derweil wurde das Podest in der GTD-Klasse durch Meyer Shank Racing und Paul Miller Racing abgerundet.

Vom Start weg kämpften die beiden Lexus RC-F GT3 von 3 GT Racing, die beiden Acura NSX GT3 von Meyer Shank Racing und der Audi von Land-Motorsport um die Spitze in der Klasse für GT3-Fahrzeuge. Dabei sammelte jede dieser Besatzungen Führungskilometer. Gegen Mitte des Rennes schien Land-Motorsport wegen eines leeren Tanks schon raus um den Kampf um die Spitze. Durch die finale Sequenz an Boxenstopps innerhalb der letzten Safety-Car-Phase wurde der Audi von Christopher Mies und Sheldon van der Linde wieder nach vorne gespült.

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Doch die Freude währte nur kurz. Denn die Truppe von Wolfgang Land wurde bestraft, weil man am Auto arbeitete, obwohl die Boxengasse geschlossen war. Die Strafe lautete sechzig Sekunden Standzeit. Weil die Audi-Equipe diese Strafe nicht antrat, wurde eine weitere Durchfahrtsstrafe ausgesprochen. Statt die Strafen anzutreten, wurde das Auto kurz vor dem Rennende zurückgezogen.

Dadurch war der Weg frei für den BMW M6 GT3 von Turner Motorsport. Álvaro Parente und Katherine Legge ergatterten den Silberrang. Ebenfalls aufs Podest schafften es Brayn Sellers und Madison Snow, die für den Lamborghini-Rennstall von Paul Miller Racing fuhren.