GTE-Am in Le Mans: Wiederholt Ferrari den Sieg bei den Amateuren?

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Einer der GTE-Am-Hauptfavoriten: Dempsey-Proton Racing | © Porsche

Nimmt Porsche die Favoritenstellung ein?

Intern ist AMR stärker einzuschätzen als TF Sport. Lamy und Lauda wissen, worauf es in Le Mans ankommt und werden höchstwahrscheinlich ein fehlerfreies Rennen abliefern. Das Zünglein an der Waage wird Paul Dalla Lana sein. Der Kanadier genehmigt sich wahrscheinlich mit Tracy Krohn zusammen die meisten Ausrutscher der Szene. Wenn Dalla Lana diese auf ein Minimum reduzieren kann, könnten Lamy und Lauda den Vantage aufs Podest steuern – vielleicht sogar auf die höchste Stufe des Treppchens.

Folglich geht Porsche als Favorit in das 24-Stunden-Rennen. Doch welcher Porsche darf am Sonntagnachmittag die Siegertrophäe gen Himmel strecken? Leicht favorisiert dürften die beiden Elfer von Dempsey-Proton Racing sein. Wobei die Paarung Matt Campbell, Christian Ried und Julien Andlauer ein Ticken stärker ist als Matteo Cairoli, Khaled Al Qubaisi und Giorgio Roda.

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Porsche-Junior Andlauer zeigte bereits beim Vortest sein Können. Der amtierende französische Porsche-Carrera-Cup-Champion umrundete die 13,629 Kilometer lange Strecke in 3:55,970 Minuten. Damit war der in Lyon wohnhafte Athlet schneller als elf Kollegen aus der GTE-Pro-Wertung und ließ unter anderem Dirk Werner im Werkselfer hinter sich.

Darüber hinaus hat Proton Competition noch einen weiteren Porsche 911 RSR genannt. Auch dieser gehört zu den Favoriten auf den Klassensieg. In diesem Cockpit werden Werksfahrer Patrick Long, Spencer Pumpelly und Timothy Pappas durch das Auto rotieren. Ebenfalls gute Siegchancen bringen die Neueinsteiger des Team Project 1 mit. Bei den Neulingen bildet Werksfahrer Jörg Bergmeister zusammen mit Patrick Lindsey und Egidio Perfetti ein Fahrertrio.