Blancpain GT in Le Castellet: Spa-Generalprobe an der Côte d’Azur

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Die längste Gerade im Blancpain-GT-Kalender findet sich in Le Castellet | © Stefan Deck

Lediglich zwei Wochen nach dem Auftritt im englischen Silverstone geht es für den Blancpain Endurance Cup weiter nach Südfrankreich. Auf dem Circuit Paul Ricard bereiten sich die Mannschaften im Sechs-Stunden-Rennen auf die 24 Stunden von Spa-Francorchamps vor.

Die Teilnehmer des Blancpain Endurance Cup reisen nur zwei Wochen nach dem vergangenen Lauf in Silverstone zum dritten Saisonrennen in Le Castellet. Nahe der Côte d’Azur in Südfrankreich bereiten sich die Mannschaften im Sechs-Stunden-Rennen auf das Saisonhighlight – die 24 Stunden von Spa-Francorchamps – Ende Juli vor. Die grüne Flagge weht erst 17:45 Uhr, ehe die Zielflagge kurz vor Mitternacht geschwenkt wird.

Im Vergleich zum England-Rennen bleibt die Starterliste mit fünfzig Autos unverändert. Lediglich wechselt Saintéloc Racing die Fahrerpaarungen durch. Markus Winkelhock wechselt vom Pro-Am-Auto in den Pro-Cup. Er soll auch das Spa-Rennen gemeinsam mit Simon Gachet und Christopher Haase bestreiten und den Titel verteidigen. Marc Rostan, Niels Stievenart und Christian Kelders bilden nun ein Am-Trio.

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Titelverteidiger in der Provence ist das Team Black Falcon, welches in dieser Saison erneut durch starke Resultate glänzt. Yelmer Buurman und Luca Stolz sind unverändert im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer vier, doch der dritte Pilot ist nun Maro Engel. Das Trio bekleidet in der Gesamtwertung die dritte Position, drei Punkte hinter den Zweitplatzierten.

Diese sind Matthieu Vaxivière, Jake Dennis und Nikki Thiim im Aston Martin von R-Motorsport, die Sieger in Silverstone. Dem britischen Boliden könnte auch dieser Kurs liegen. Allerdings gibt es in Le Castellet besonders im ersten Sektor mehr langsame Kurven, bevor es auf die bekannte Mistral-Gerade geht, welche rund 1,6 Kilometer misst.

Für die Tabellenführer könnte ebenjene Streckenvariante, ohne Schikane ausgeführt, zum Verhängnis werden. Während die Zuschauer den berühmten Sonnenuntergang mit blutrotem Himmel bestaunen können, müht sich der Audi R8 LMS regelmäßig ab. Der Ingolstädter Renner kann nicht die beste Höchstgeschwindigkeit aufweisen. Diesem Umstand zum Trotz gewannen Alex Riberas, Dries Vanthoor und Christopher Mies den Auftakt auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Monza.

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