Spa-Francorchamps: Regelwächter disqualifizieren Rebellion Racing

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Der Rebellion-Prototyp mit der Startnumer eins wurde disqualifiziert | © Daniel Spaar (1VIER.com)

Die Freude von André Lotterer, Neel Jani und Bruno Senna über den dritten Gesamtrang währte nur kurz. Denn die Technikkommissare disqualifizierten das Trio wegen eines zu dünnen Skid-Blocks. Damit rücken die Teamkollegen Gustavo Menezes, Thomas Laurent und Mathias Beche nach. Auch Toyota-Pilot Kamui Kobayashi erhielt eine Strafe.

Rebellion Racing war beim Sechs-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps die einzige LMP1-Mannschaft, die mit Toyota einigermaßen mithalten konnte. Somit war es fast logisch, dass die Schweizer die Plätze drei und vier erstritten. Doch bereits kurz nach dem Rennen wurde die Freude getrübt.

André Lotterer, Neel Jani und Bruno Senna beendeten das Rennen ursprünglich auf dem Bronzerang. Doch bei der technischen Abnahme wurde am Unterboden des Rebellion R13 mit der Startnummer eins ein zu dünner Skid-Block festgestellt. Dieser war 1,2 Millimeter zu dünn. Damit besaß dieser LMP1-Prototyp eine zu niedrige Bodenfreiheit. Laut Regelwerk folgt bei diesem Vergehen die Disqualifikation. Folglich rücken die Teamkollegen Gustavo Menezes, Thomas Laurent und Mathias Beche auf die dritte Position vor.

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Aber auch bei Toyota lief nach dem Rennen nicht alles nach Plan. Kamui Kobayashi verpasste die Siegerehrung auf dem Podest. Dafür bekam der Japaner eine Geldstrafe und ihm wurden zwei Punkte von seinem Punktekonto abgezogen.

Ab dieser Saison startet jeder Pilot mit zwölf Punkten in die Saison. Bei Regelwerksverletzungen auf und neben der Strecke können einem Fahrer bis zu sechs Punkte pro Rennen abgezogen werden. Erreicht das Konto null Punkte, wird der Athlet automatisch für den nächsten Lauf gesperrt.