Mid-Ohio: DPi-Fahrzeuge werden weiter eingebremst

186
Die IMSA bremst erneut die DPi-Boliden ein | © Dan Burke

Die Verantwortlichen der IMSA-Sportwagen-Meisterschaft versuchen weiter die Performance-Lücke zwischen DPi- und LMP2-Prototypen zu schließen. Dazu haben die Regelhüter zum bereits vierten Male die DPi-Fahrzeuge verlangsamt. Die GTLM-Klasse bleibt unangetastet.

Nach einer weiteren dominanten Fahrt der DPi-Fahrzeuge in den Straßen von Long Beach versucht die IMSA weiter die Schere zwischen der LMP2-Riege und DPi-Vertretern zu schließen. Dazu erhalten alle vier eingeschriebenen Hersteller zum vierten Mal hintereinander weniger Leistung zugestanden.

Die Cadillac-Abordnungen von Action Express Racing und Wayne Taylor Racing müssen in ihren Cadillacs DPi-V.R jeweils zwei um 0,6 Millimeter verkleinerte Restriktoren verbauen. Im Vergleich zum Saisonauftakt in Daytona ist der Luftmengenbegrenzer sogar um 1,2 Millimeter geschrumpft und die Autos haben zehn Kilogramm zugenommen.

- Anzeige -

Die Sebring-Sieger von Extreme Speed Motorsports müssen den Ladedruck an den Nissan-Prototypen zwischen 6200 und 7600 Umdrehungen pro Minute um durchschnittlich 36 Millibar reduzieren. Joest Racing muss den Ladedruck zwischen 7300 und 9100 Touren um durchschnittlich 64 Millibar senken. Bei 9100 Touren wurde der Druck sogar um 0,140 Bar verringert.

Die Long-Beach-Polesetter aus dem Hause Penske erhalten die geringsten Einschnitte. Der Ladedruck an beiden Acura ARX-05 wurde um 33 Millibar im Schnitt gesenkt. Darüber hinaus wurde bei allen Herstellern der Tank um zwei Liter reduziert. Die neuen Volumina lauten wie folgt: Cadillac besitzt einen 64 Liter Tank, Acuras und Nissans ist 71 Liter groß und Mazdas 75 Liter.

Dagegen bleibt die GTLM-Klasse unberührt. Die GTD-Division wurde bereits vor dem Grand Prix von Long Beach angepasst, obwohl die GT3-Fahrzeuge in Kalifornien nicht startberechtigt waren. Die einzige Änderung hatte der BMW M6 GT3 erfahren. Dem M6 wurde eine Gewichtsreduzierung von zwanzig Kilogramm erlaubt. Demgegenüber erhält der Münchener Sportwagen zwei Liter weniger Sprit.

Das Rennen wird am 6. Mai um 19:05 Uhr Mitteleuropäischer Zeit gestartet.