Blancpain GT: Langstreckenpokal startet mit 54 Teilnehmern in Monza

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Der Blancpain-Langstreckenpokal bereitet sich für den Auftakt in Monza vor | © Stefan Deck

Die Teilnehmerliste der Blancpain-Langstreckenserie ist wie gewohnt gut gefüllt. Mit mehr als fünfzig Teilnehmern reist der Veranstalter SRO zum traditionellen Auftakt in Monza. Die Favoritensuche gestaltet sich ebenso schwierig, wie die Suche nach Stellraum im Fahrerlager des Königlichen Parks.

Am kommenden Wochenende bestreitet die Blancpain GT Series ihren Langstreckenauftakt im italienischen Monza. Mit einem vollen Feld von 54 Fahrzeugen geht die Fünf-Rennen-Serie einmal mehr in ein erfolgreiches Jahr. Verglichen mit der Saisonstarterliste haben sich nur wenige Veränderungen ergeben, hauptsächlich in der Amateurkategorie.

Die Strecke in Monza ist prädestiniert für Windschattenduelle, und erinnert man sich an die vergangenen Jahre, haben sich die Starter auch ausgiebig daran beteiligt. In guter Erinnerung ist auch die letztjährige Massenkarambolage beim Start des Rennens, ausgelöst durch Bentley-Pilot Guy Smith. Mehrere Teilnehmer mussten deswegen ihr Rennen noch vor der ersten Kurve beenden.

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Auch in diesem Jahr finden sich wieder genügend Teilnehmer auf der Starterliste für einen furiosen Saisonauftakt – wenngleich die Kräfte anders verteilt sind. Da erstmals eine Begrenzung von 26 Fahrzeugen für den Pro-Cup gilt, sind wieder die semiprofessionellen Klassen gewachsen. Speziell der Wettbewerb in der Pro-Am-Klasse und dem neu geschaffenen Silber-Cup sollte nicht unterschätzt werden.

Lexus, Porsche und Aston Martin erweitern ihr Engagement

An der Spitze des Feldes kehrt die Lamborghini-Mannschaft Grasser Racing als Titelverteidiger in die italienische Heimat zurück. Mirko Bortolotti und Andrea Caldarelli gewannen sowohl die Teams- als auch die Fahrer-wertung. Gemeinsam mit Christian Engelhart bilden sie die Speerspitze eines nunmehr Drei-Wagen.Gespanns der Österreicher. Im Kontrast hierzu hat das Team WRT sein Engagement radikal zusammengestaucht und konzentriert sich auf zwei Fahrzeuge. diese sollen aber klare Sieganwärter werden.

Neben den bekannten Herstellern Lamborghini, Audi, Bentley, Nissan, BMW, Ferrari, Mercedes-AMG und McLaren treten Lexus, Porsche und Aston Martin erstmals im großen Stil auf. Lexus und Aston Martin haben die privaten Teams Emil Frey Racing und R-Motorsport entsandt. Für Porsche wird Manthey-Racing mit den Werksfahrern Romain Dumas, Frédéric Makowiecki und Dirk Werner wohl eines der stärksten Teams starten.

Als Titelkandidat will auch Rinaldi Racing in der Pro-Am-Klasse wahrgenommen werden. Rinat Salikhov, Alexander Mattschull und Dominik Schwager sollen für Siege sorgen. In der dreizehn Wagen starken Klasse bekommen sie es unter anderem mit AF Corse, Akka-ASP und Black Falcon zu tun. Der Silver Cup erlebt seine Premiere in Monza mit starken zehn Startern, der Am-Cup rundet das Feld mit acht Fahrzeugen ab.

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