Oschersleben: Max Hofer und Philip Ellis gewinnen ihr Debütrennen

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Starkes Debüt von Max Hofer und Philip Ellis im ADAC GT Masters | © Muhr/Schmitz

In einem engen Rennen mit wenigen Positionswechseln haben Max Hofer und Philip Ellis ihren ersten Sieg im ADAC GT Masters in ihrem ersten Rennen geholt. Die Phoenix-Racing-Piloten mussten sich über das gesamte Rennen gegen Mirko Bortolotti und Andrea Caldarelli für Grasser Racing verteidigen.

Debütantenball beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben: Max Hofer und Philip Ellis haben ihr erstes Rennen in der GT-Sprintserie gewonnen. Die beiden Junioren aus dem Audi TT Cup münzten ihre Poleposition in einen Rennsieg um. Über das komplette Rennen konnten sie sich vor dem Grasser-Lamborghini von Mirko Bortolotti und Andrea Caldarelli halten. Trotz sehr geringer Abstände gab es fast keine Überholmanöver.

Nach dem zweiten Startversuch – der Rennleiter ließ die Formation in einer weiteren Einführungsrunde wiederholen – konnte sich Hofer, der das Auto auf Startplatz eins gestellt hatte, in Führung setzen. Unter Dauerdruck von Bortolotti auf der zweiten Position verbrachte er die erste Rennhälfte, ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen. Mit wenigen Zehntelsekunden Abstand kamen beide Piloten zum Boxenstopp.

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In unveränderter Reihenfolge ging es für Ellis und Caldarelli zurück auf den Kurs. Audi-Pilot Ellis verteidigte auch beim anschließenden Neustart seine Führung und fuhr schließlich an erster Position ins Ziel, lediglich 0,245 Sekunden vor seinem Widersacher Caldarelli. Die Safety-Car-Phase war nötig geworden, da Giorgio Maggi (Schubert Motorsport) mit seinem Honda NSX GT3 nach einem Duell mit Frédéric Vervisch (Aust Motorsport) im Kiesbett landete.

Die beste Sicht auf diesen Zweikampf hatten über die komplette Rennzeit die Brüder van der Linde. Sheldon van der Linde konnte sich im Land-Audi von Startplatz fünf auf Platz drei schieben. Anschließend war für ihn aber kein Vorbeikommen an Bortolotti. Mikkel Jensen (Schnitzer Motorsport), dahinter liegend, verlor in seinem Stint zunehmend den Anschluss, wodurch van der Linde auch von hinten keine Gefahr spürte.

Bruder Kelvin hielt sich mit zwei Sekunden Sicherheitsabstand hinter den beiden Führenden auf Rang drei und holt damit zum Auftakt den Bronzepokal. Timo Scheider bringt den Schnitzer-BMW auf Platz vier ins Ziel und damit vor Sebastian Asch und Luca Stolz im Zakspeed-Mercedes-AMG. Auf Rang sechs kommen Mathieu Jaminet und Robert Renauer als beste Porsche-Piloten ins Ziel. Die besten zehn runden Autos von HTP Motorsport, I. S. R., Mücke Motorsport und wiederum HTP Motorsport ab.