Qualifikationsrennen: Ferrari erhält weniger Leistung

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Das Team WTM muss die Leistung an seinem Ferrari verringern | © 1VIER.COM

Der ADAC Nordrhein hat die Balance of Performance für das Qualifikationsrennen am kommenden Wochenende bekannt gegeben. In der SP9-Wertung erhält einzig der Ferrari 488 GT3 weniger Leistung. Darüber hinaus bekommen alle GT3-Gefährte mehr Sprit zugestanden.

Am Sonntag startet das Qualifikationsrennen für die 24 Stunden auf dem Nürburgring. Vor diesem Hintergrund hat der ADAC Nordrhein die Balance of Performance für die Sechs-Stunden-Veranstaltung angepasst. Leidtragende dieser Anpassungen ist das Wochenspiegel-Team Monschau.

Die Truppe muss an ihrem Ferrari 488 GT3 den Ladedruck um zehn Millibar reduzieren. Alle anderen Fahrzeuge aus den SP9-, SPX- und SP10-Klassen dürfen mit der Einstufung vom zweiten VLN-Lauf, dem DMV-Vier-Stunden-Rennen, starten.

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„Die Strafe folgt auf dem Fuß. Merkwürdig, dass nur ein Ferrari davon betroffen ist, wobei andere so an uns vorbei fahren, als wäre nichts gewesen. Schade, dass man so mit privaten Teams verfährt. Glaubt jetzt nicht, dass wir beleidigt sind. Das sind wir nicht. Aber Fairness sieht anders aus“, reagierte Georg Weiss in seinem Facebook-Kanal auf die neuerlichen Anpassungen.

Darüber hinaus haben die Regelaufseher die Tankvolumina und Füllmengen angepasst. Der Aston Martin Vantage GT3 darf fünf Liter mehr Sprit mitnehmen – genau wie der BMW M6 GT3. Vier Liter mehr Benzin erhalten der Audi R8 LMS, der Ferrari 488 GT3, der Mercedes-AMG GT3, der Lamborghini Huracán GT3, der Porsche 911 GT3 R und der BMW Z4 GT3.

In der SPX-Klasse erhalten der Renault R.S. 01 und der SCG 003C ebenfalls vier Liter mehr Treibstoff zugestanden. Cayman GT4, die in der SPX-Wertung starten, dürfen sieben Liter mehr tanken. Der Lexus LC aus der SP-Pro-Division darf fünf Liter mehr nachfüllen. In der GT4-Riege verteilen sich die Änderungen wie folgt: Aston Martin, Audi, KTM, Mercedes-AMG und Porsche erhalten vier Liter mehr, BMW deren fünf.