WM-Prolog: Toyota kontrolliert erwartungsgemäß erste Trainingseinheit

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Porsche hinterließ in den GT-Klassen einen positiven Eindruck | © Porsce

Porsche und Ford geben GTE-Pro-Tempo vor

Demgegenüber legte die erste Einstellfahrt in Südostfrankreich noch keine aussagekräftige Erkenntnisse über das Kräfteverhältnis in der GTE-Pro-Division zutage. Den Ton gaben am Freitag Porsche und Ford an, wohingegen sich Ferrari, Aston Martin und Neuling BMW beim Prolog zur Supersaison der FIA World Endurance Championship noch in Zurückhaltung übten. Letztlich obenauf: der Hersteller aus Stuttgart-Zuffenhausen.

Richard Lietz beförderte seinen Neunelfer binnen 1:51,650 Minuten über den Circuit Paul Ricard. Ford-Rivale Harry Tincknell musste sich daher um 0,360 Sekunden geschlagen geben. Dessen Markenkollege Andy Priaulx trennten sogar 0,672 Sekunden vom Tagesschnellsten in der GTE-Pro-Riege. Porsche-Werkspilot Kévin Estre klassierte sich an vierter Stelle. Die Differenz zum innerbetrieblichen Konterpart: 1,005 Sekunden.

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In der GTE-Am-Kategorie dominierte die Marke Porsche mehr oder minder. Dempsey-Proton Racing reklamierte die Ränge eins und drei für sich. Dazwischen positionierte sich Gulf Racing, dahinter Project 1 Motorsport. Nach Matt Campells bestem Durchgang stoppte die Uhr bei 1:53,515 Minuten – 0,254 Sekunden schneller als Benjamin Barker, 0,514 Sekunden rascher als Giorgio Roda. Jörg Bergmeister lag 0,681 Sekunden zurück.

Erstmals besteht in diesem Jahr die Möglichkeit, eine dreißigstündige Langstreckenprüfung auf dem Paul Ricard HTTT durchzuführen. Diese Ausdauersitzung begann heute um zehn Uhr simultan mit der Freitagsübungseinheit, erstreckt sich unterbrechungslos durch die Nacht und endet am Samstagnachmittag um sechzehn Uhr, wenn auch die reguläre Trainingsfahrt der restlichen Teilnehmer endet.

Allerdings haben sich lediglich dreizehn der fünfunddreißig eingeschriebenen Gespanne entschieden, an dem Dreißig-Stunden-Test teilzunehmen. In der LMP2-Sparte verzichten sogar sämtliche Rennställe ausnahmslos auf diese Belastungsprobe. Mit von der Partie sind: Rebellion Racing, ByKolles Racing, Toyota mit einer Besatzung, SMP Racing, BMW mit einem Achter, Porsche, Aston Martin mit einer Mannschaft sowie Spirit of Race, Project 1 Motorsport, Clearwater Racing und MR Racing.